Urkontinent - als Masse Henne oder Ei?

9.12. 2007


Anerkannte Tatsache ist, dass -allerdings mehrmals im Laufe der Erdgeschichte - die Landmasse der Erde monolithisch in einem einzigen Block zusammenhing - sogenannter "Urkontinent" - umd dann auseinanderbrechend auseinanderzudriften - und dann sich sich wieder zu einem Urkontinent zu versammeln, der erneut auseinanderbricht.

Wenn dem so ist - und die Ozeane der Erde erst durch einen großen Regen entstanden -

Einschub: meine Überzeugung ist, dass es nach der Entstehung derErde nur sehr sehr wenig Wasser gab - dass die große Masse des jetzt existierenden Wassers, der Meere von frühen Lebewesend gebildet wurde - und zwar unter der Erdoberfläche - doch kann das in bezug auf die Annahme, die Ozeane seien jünger als die Erde keine Rolle, kann dahingstellt bleiben.

 

wenn also es Urkontinente als ungetrennte Masse gab, also als Insel,

und zweitens die Meere später entstanden als die Erde

was war zuerst da: das Wasser oder der "eine Stein"?

Wenn das Wasser zuerst da war - dann sehe ich keine andere Erklärung für die Entstehung eines einzigen Urkontinents als die Annahme eines einzigen großen Vulkans, der den großen Basaltplattens Indiens die große Hervorhebung aus dem Meer schuf - das halte ich für wenig wahrscheinlich.

Wenn das Relief der Erde zuerst da war - somal gefragt: der Urkontinent vor dem Meer da war -- dann muss die Erde ein Ei gewesen sein: an einer einzigen Stelle - sagen wir unten - ganz oben, also erhaben über den Rest der Welt - auch dies nur mit der Annahme eins einzigen großen Vulkankegels erklärlich - wenig plausibel

Deshalb glaube ich: zuerst da war nicht der Urkontinent, sondern ein ganz normales Relief der Erde mit Schluchten und Höhen, Bergen und Tälern, doch statistisch regelmäßig über die Erdoberfläche, über den Globus verteilt.

Das legt die Annahme nahe für mich:

es war eben - das ist logisch nicht zwingend allerdings - die Geburt des Meeres (ich nehme kein explosives Wachstum der Meere an - der Annahme einer Urflut halte ich keine Arbeit von Organismen im Tempo vergleichbar) als die Ursache für ein

Zusammenschieben und dann "erst mal" zur Ruhe kommen von gespaltenen Landmassen an.

Mit anderen Worten bewirkte gerade die Entstehung der Ozeane ein Auseinanderbrechen von Nichturkontinenten, von gleichmäßig über die Erde verteilten kleineren Landmassen , so meine Annahme.

Gerade jetzt fällt mir dazu ein, dass die Plattentektonik erwiesenermaßen auch das Abbrechen und die Bewegen sehr kleiner Inseln kennt: nicht Indien, Madagaskar sondern auch Spitzbergen, das bis heute - ein "Zufall", den ich eben gerade deshalb nicht als Widerlegung meiner Annahme ansehe - unblockiert und offenbar unangestoßen unterwegs ist.

Das bedeutet, es gab Ereignisse in der Erdgeschichte - und ich betrachte unbewiesen die Entstehung der Ozeane und verallgmeinernd den allerersten Anstieg des Wasserspiegels - als Ursache für ein Auseinanderbrechen -nicht von Urkontinenten - sondern von Ur-Inseln, die sich auf den Weg machten.

Aber unterwegs nicht weiter Antrieb oder Abbruch erhielten und sich gerade deswegen schlußendlich zusammenschieben mußten - das Wort "Urkontinent" ist als meines Erachtens irreführend. Der Urkontinent stellt das Ende des Weges von Inseln dar, die sich eine nach der anderen ineinander verfangen und so zur Ruhe kommen.

Erst nach einer Periode von Ruhe kommt es zu einem neuen Ereignis der Erdgeschichte, die ein erneutes Auseinanderbrechen bewirkt.

"Knackpunkt" dieser Änderung der Perspektive ist also, dass nicht nur Urkontinente, sondern auch die normalen Erdteile heute auseinanderbrechen können.

Der Abschied vom Begriff Urkontinente beleuchtet also ganz anders die Erzähung etwa Al Gores in seinem Update zur DVD "An Unconvenient Truth", in Grönland werde von von schmelzendem Eis ausgelösten Erdbeben berichtet.

Der Einfachheit halber gehe ich bis auf weiteres von folgender Verenfachung aus. schmelzendes Eis und eine Senkung des Meeresspiegels führe zu Vulkanismus - damit ist das Erdbeben auf Grönland als Vorbote von Vulkanismus für mich zu deuten und der von Gore als Schmelzwasserriß gezeigte Riss im Gletscher nicht dessen Verursacher, sondern vielmehr ein Riss im Untergrund aus gelöst "also " von der Entlastung der Erdoberfläche vom Gewicht des Eises, wie auch eine Verdunstung eine Entlastung bedeutet.

Ich ordne somit Eisschmelze wie auch Sinken des Meeresspiegel dem Vulkanismus zu.

Ich ordne somit einen Anstieg des Meeresspiegels - wie heute der Fall und - wenn ich recht verstande habe erwiesenermaßen - nicht mit dem Abtauen des Eises zu erklären (wenn ich recht verstanden habe. erwiesenermaßen reicht die von der Eisschmelze produierte Wassermenge nicht aus für den gemessenen und festgestellten Anstieg der Meeresspiegel) -

ich ordne also einen Anstieg der Meere dem Auseinanderbrechen von kleineren ODER größeren Landmassen zu.

Und weiter muss ich also annehmen: es gibt lange Zeiten eines Gleichbleibens der Wassermasse (will ich nicht annehmen, eine in Bewegung, in Marsch gesetzte Landmasse habe damit eine Trägheit gewonnen, die sie aufgrund der Eigenbewegung für meine Theorie unempfindlich macht).

Zusammenfassung:

Erst war die Erde, narbig und picklig "wie der Mond", dann kam das Wasser - sein Anstieg bewirkte die Teilung und Bewegung kleinerer Landinseln - dann kam eine Periode von Konstanz des Spiegels und fehlenden Weiterbrechens - die bewegten Inseln wurden auf einen Haufen zusammengeschoben, ineinandergekeilt und wurden so immer mehr - auch durch Vulkanismus, der - so meine wilde Vermutung - durch ein Fallen des Meeresspiegels ausgelöst wurde - und so zum Aufquellen neuen Materials führte.

Nun gerade jetzt mein plötzlicher Einfall:

Könnte es nicht so gewesensein, dass das Steigen des Wassers für ein Auseinanderbrechen sorgte - durch ein Fallen des Wasserspiegels jedoch besagter Vulkanismus vor allem in den tieferen, dünnsten Stellen der Meere für die bekannten Spalten sorgten, die als Antrieb des Drifts wohl anerkannt sind?

Dies wäre nun keine "simple truth": Auseinanderbrechen durch Wasseranstieg - Zusammenschieben durch Sinken des Pegels - denn das hieße: bei Sinken kein weiteres Auseinanderfallen.

Noch komplexer: es könnte einen Vulkanismus zum einen des sinkenden Pegels - in der Tiefe der Ozeane - geben, Zusammenschub - "no breaking" bewirkend, zum anderen eine Vulkanismus der steigenden Pegel - also heute - mit dem Auseinanderbrechen von Landmassen - etwa am Kilimandscharo - einhergehend, abei aber nicht denAntrieb für den Drift liefernd! (sondern vielleicht gerade an den Orten des Auseinanderbrechens für weiteres Hohenmaterial sorgend - so dass sich also die Landmassen "randbekränzt" auf den Weg machen.

Dieses Allerdletzte ist deshalb für mich ein "verwegene", aufregende Annahme, weil sie diejenigen entschuldigt, die - wie Al Gore mit seiner Schul-Anekdote drastisch verdeutlicht - Alfred Wegener nicht ernst nahmen: die Kontinente passen irgendwie doch nicht zusammen weil sie noch von "Randvulkanismus trieefnd", Blut um den Mund, sich voneinander trennten und sich so - das ist allerdings eine viel stärkere Macht sodann - sich dem Schub der Meeresgräbenvulkane auslierferten.

 

 

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