Treibhausgas und UVA-Bremse im Jojospiel um die Erde?

 

CO2 und Wasserdampf im Zusammenspiel - Ursache des meist rapiden, überraschenden Wechsels von Warm- und Kaltzeiten der vergangenen 140 000 Jahre?

 

22.10.2007

Wissenschaftlich festgestelt und erwiesen ist ein Anstieg der Meeresspiegel. Wissenschaftler sagen aber auch: das Schmelzen von Gletschernund Polkappen kann den gemessenen Anstieg nicht erklären. Mitanderen Worten: die Ozeane steigen schneller als die Eise schmelzen.

Woher kommt dieses Wasser, so muss also die Frage lauten? Wie kann das Meerwasser mehr werden, wenn das zusätzliche Wasser nicht aus der Schmelze stammt? Woher fließt dieses Wasser zu?

Die Antwort fällt ganz leicht, wenn die Frage anders gestellt wird:
Das Wasser der Ozeane bekommt nicht mehr Zufluß - der Ablfluß wird weniger! Mit anderen Worten: die für mich einzige mögliche Erklärung für das feststehende Paradox liegt in der Annahme, es verdunste weniger Wasser.

Das ist nur deshalb eine verwegene "Ausflucht", weil von einer globalen Erwärmung auszugehen ist. Das eine Paradox wird mit einem weiteren beantwortet: Wie kann in Zeiten der Erwärmung weniger Wasser verdunsten (und so die Meeresspiegel erhöhen)?

Die Antwort liegt in der Zusammenschauf des Treibhausgases CO2, des Kohlendioxids, das für die Erwärmugn verantwortlich gemacht wird, mit dem in der Atmosphäre in großen AAnteilen vorhandenen "Gas" Wasserdampf.

Ich unterstelle, dass - wie das auch in stehenden Gewässern, in den Meeren, Flüssenund Seen, den Swimmingpools der Fall ist, die Sonnenstrahlung in ihrem erwiesenermaßen für die Erwärmung - also Verdunstung - zuständigen UVA-Anteil des Spektrums gerade durch die globale Eräwrmung weniger geworden ist - dadurch dass sie - wie in stehenden Gewässern, jetzt aber "auf höherer Ebene", wegnehmend vor dem Aufprall auf die Ozeane - von dem unkondensierten Wasserdampf der Atmosphäre der höheren Luftschicht gebremst wird.

Ich muss somit annehmen, dass in den heutigen Zeiten der Erwärmung bereits eine "Erkältung" stattfindet - dadurch dass sich mehr Wasserdamf in der heute wärmereren Atmosphäre halten kann, tritt eine Abschirmung von UVA-Strahlung ein.

Diese UVA-Strahlung wird also in der Atmosphäre zu Wärme umgewandelt - sorgt dort für eine Erwärmung, was kohärent wäre mit einer in der Atmsphäre, der Luft gemessenen Erwärmung - schafft es aber nicht bis hinab zu den Ozeanen, kann dort nicht mehr für Verdunstung sorgen: die globale Erwärmung als Erwärmung der Böden, der Luft, reicht nicht aus, um zusätzliche Verdunstung zu bewirken - das Wasser der Ozeane wird mehr.

Das ist paradox: die Meeresspiegel steigen, gleichzeitig nimmt aber auch der Wasserdampf der höheren Luftschichten zu und sorgt so für eine Abkühlung.

Wie kann ich aber ein einfachster Weise erklären, dass es trotz dieser angenommenen Reduktion, trotz des angenommen Abblockens der für die Erwärmung der Erdoberfläche zustündigen UVA-Strahlung es dennoch zu einer globalen Erwärmung kommt, wie zweifelsfrei feststeht?

Dazu muss ich nur den Blickwinkel ändern: ich sehe die UVA-Strahlung als Wärmeproduzent, als Heizung.

Das CO2 sehe ich als Isolierung, als "Treibhaus", und zwar im besten Sinne des Vergleichs zu Glasflächen: diese lassen die UVA-Strahlung durch, halten aber die durch Umwandlung der "weissen" UVA-Strahlung in "rote Strahlung " erzeugte Wärme auf dem Erdboden zurück - sie kann nicht zurück ins Weltallt zurückstrahlen, wie das in "glasbloßen", klaren Nächten - etwa Wästen - der Fall ist.

Dabei sehe ich das CO2 als dem Treibhaus gleich, nicht aber den Wasserdampf der Atmosphäre: dieser "schützt" die Erde vor der UVA-Strahlung, sorgt also für eine Abkühlung dadurch, dass er eine Einstrahlung bremst - und ist letztendlich für die Entstehung, für den Beginn von Kälteperioden, für Eiszeiten zuständig.

Einfach: UVA ist der Wärmeproduzent, CO2 ist die Isolierung.
Ich kann die Temperatur steigern, indem ich die Isolierung verbessere, dabei "ABER" die Wärmeproduktion senke.

Die zunehmende, durch CO2 bewirkte Aufheizung sorgt für eine "Verwüstung" nämlich Austrocknung der Erde, der Böden - Grünpflanzen werden weniger, entsorgen weniger CO2 - die Temperatur steigt soweit an, bis DOCH auch die Ozeane beginnen, mehr Wasser verdunsten.

Das könnte der entscheidene kritische Punkt sein: wenn eine durch CO2 bewirkte Erwärmung es doch schafft für ein SINKEN von Meeresspiegel durch Verdunstung zu sorgen: DANN ist sicherlich der Wasserdampf in der Atmossphäre so "dicht", dass kaum mehr wärmeproduzierende UVA-Strahlung durchkommt.

Mit diesem Jojospiel kann für mich widerspruchslos die aufgrund von Untersuchungen von Meeressedimenten und Eisbohrungen feststehende, zweifelsfrei festgestellte rapide und ungleichmäßige - kein Zyklus ist mit einem anderen identisch - Wechsel von Warm- und Kaltzeiten der letzten 140 000 Jahren zu erklären.

Damit ist die Erzeugung von CO2 tatsächlich ein gefährliches, für mich mit dem Kahlfrass insbesondere großer Grünflächen durch erfolgreiche "Dinos" vergleichbare Spiel mit dem kritischen Punkt von Eiszeit als dann zu erhoffendes "Rettungsboot" einer unaufhaltbar aufgeheizten Atmosphäre.

Grob betrachtet könnte die Eiszeit als zu erhoffende Rettung von einem venusgleichen Verglühen um so frostiger ausfallen, je höher der durch die Isolierwirkung von CO2 bewirkte Dampfproduktion ausfiel.

 

Auf einen Artikel hin von

Nobelpreisträger Thomas Stocker

http://www.climate.unibe.ch/~stocker/
Seine Homepage zählt die Forschungsgebiete auf:
Dynamics of the Climate System, Climate Modelling, Past and Future Climate Change, Abrupt Climate Change, Ice Core Analysis, Isotopes in the Environment, Radiocarbon

 

 

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