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Thalidomide
Kennzeichen der Thalidomide ist laut Volkslexikon "Knaurs" (aus den 60er-Jahren) der Wirkstoff Phthalimidoglutarimid.
Das Medikament Contergan ist nur ein Beispiel aus der Familie dieser Substanzen. Contergan ist ein Schlafmittel und Beruhigungsmttel, das als Verursacher gilt schwerer Mißbildungen an den Gliedmaßern Neugeborener, deren Mütter dieses Mittel während der Schwangerschaft eingenommen hatten.
Laut Knaur "scheint es sich dabei um eine Schädigung des Mesoderm-Anteils der Extremitätenknospen zu handeln". Thalidomide könnten auch Nervenschädigungen verursachen.
Kommentar
Nach meiner Anschauung vom Juni 2007 bedeutet "Beruhigungsmittel" den "Schlaf der Vernunft" (Goya) nämlich ein Zurückfahren des Sauerstoffumsatzes vereinfacht gesagt "im Kopf". Von einer Verbrennung von proteinolytischer Glucose wird übergegangen zu einer Verbrennungund den Aufbau von Membranfetten zu Erinnerung.
Das Mesoderm - also das innere "Mark" eines als gegen Strahlung schützenden Schichten - betrachte ich als letzte Instanz gegen härteste UVA-Strahlung an hohem O2-Druck. In dieser Situation wird O2 vorsorglich an schneller Muskulatur und auch stringentem, geschicktem Denken mit maximaler Leistung verbrannt. Das ist auch Vorausstzung für ein Müdewerdenkönnen - Schlafmittel werden demnach in Siutationen gegeben, wo eine solche Verbrennung tagsüber nicht stattfindet oder nicht kann. Die Wirkung des Phthalimidoglutarimid
vermute ich also einer Vorspiegelung erfolgreicher Verarbeitung proteinolytischer Glucose zu H20 an O2, die jedoch in anderer Hinsicht, in bezug auf das Wachstum des Mesoderms und auch die Tätigkeit von Nervenzellen als dessen Voraussetzung nicht funktioniert - Nervenzellen und damit "Extremitätenknospen" (ist damit etwa die Epiphysenfuge gemeint ) bekommen nichts mit davon, so dass ich in meiner weiteren Anschauung bestärkt werde - dass - so formuliere ich es heute erst - ein sparsamer Umgang mit Resourcen in Verteilung zwischen Zentralnervensystem und "Körper", sprich Skelettmuskulatur der Fortbewegung aber auch ders Gewebebaus im Wachstum stattfindet - dergestalt etwa , dass (dies möchte ich bei der "Erfindung" des Wirbeltieres in Gestalt des sogenannten Lanzettfischchens nher ausführen) wann immer die schnelle Muskulatur gefordert ist, im Kopf nicht proteinolytische Glucose verbrannt, sondern gespart wird, so dass "oben" in diesem Moment eben nicht gedacht wird, sondern "sinnlich" nur gehört und geschaut werden kann, "was der oder die oder ich jetzt da macht" - ob die zuvor durchaus per schneller, glucoser, bewußtem Denken (das auch instinktgelenkt sein kann) eingeleitete "starke" Bewegung zu einem uten oder schlechten "Ende" führt. "Bedenke das Ende" - man muss es aber auch registrieren können, um dann aus Fehlern zu lernen: sobald die schnelle, starke Bewegung ausgeführt wird - derweilen Sinnlichkeit besteht - kein Wunder, dass vor allem Geschicklichkeitssportler auf ein "High" kommen, glasige Augen bekommen - ist proteine Glucose übrig, um das Resultat kursieren zu rekapituleren und dann über einen Um- und Aufbau von Membranfetten abzuspeichern, um sich später an den "Knall" oder "Blitz" erinnern zu können.
Dem Kopf also dazu zu bringen, auf dei Verbrennung von O2 zu verzichten, bedeutet für mich heute auch die Adern im Kopf künstlich zu weiten, so dass eine flächenhafte Ödematisierung im Kopf eine Situation des flach UnterWasser seins bereitet - aha, sage ich mir, darauf kam ich über das "Phtalat", das auch heute noch in den Schlagzeilen ist, weil es als Algenschutzmittel an Botten Verwendung findet --- aha, die Weitung der Adern im Kopf, die mit einem Umstieg von schnellem glucosen Denken zu Fettmembran-Erinnerungsabruf und -aufbau einhergeht - dies betrachte ich zunächst nicht als direkte Wirkungsweise des Schlafmittels sondern die Folge von Schlaf - bedeutet also die Herstellung der "Lage" des Lanzetfischchens ("klein"!) knapp unter Wasser, das in heutiger Gestalt auch bekannt dafür ist, dass es den Kopf aus dem Schlick zur Sonne herausstreckt, das mit der Situation von Algen übereinstimmt, die deshalb icht unter die Wasseroberfläche gehen, um möglichst viel Licht verarbeiten zu können bzw. möglichst viel Wärme zu erhalten - die eventuell doch künstlich vom Wirkstoff hervorgerufene Situation des Dichtunterwasser-Seins führt also zu einem Rückgang - sage ich vereinfachend - der Nerventätigkeit des frühen Wirbeltiers, das sich - so postuliere ich - eben gegen das über dem Wasser bzw. dicht an der Wasseroberfläche nur vorhandene UVA richtet.
Wenn das Lexikon sagt, die Substanz könne "auch" zu nervenschädigungen führen, gehe ich davon aus, dass die Substanz gerade diese "Lage" vorspiegelt, nämlich einen Ausfall der dicht unter der Oberfläche eindringenden UVA-Strahlung, gegen die also eine Ödematisierung - wie sie also "in der Nacht" als gegen sehr schwache kosmische Strahlung richtet, gegen sehr schwache UVA-Strahlung wie sie kumuliert die Summe "aller Sterne" darstellt.
dies weite Adern bzw. Memoryarbeit per Membranfett-auf- und abbau genügt jedoch dann nicht, wenn man gar nicht "müde" ist, also die proteinolytische Glucoseverbrennung gegen Lila-Licht oder aber - mich korrigierend - die Lernarbeit während des Tages, ganz vereinfacht das Klugwerden aus dem Schaden fehlt (Bild des Kopfes aus dem Sand).Kurze Extremitäten: es gibt eine optimale Stärke der Muskeln und Länge der Extremitätenknochen meiner Anschauung nach, die von der "Stärke" abhängt. Aussetzen der glucosen Steuerung per Schlafmittel bedeutet eine Veränderung hin zu einer "nur schnellen" Insektenschwäche (Gregor Samsa) oder : wann immer: wann immer das glcose Denken aussetzt, wird Proteinglucose frei für schnelle "Stmmelflügel", die also im Traum ständig in Betrieb sein müssten - das würde - was mich überrascht heissen - das z.B. dezentrale Ganglien bei insekten die Routine der nur schnellen Flügel übernehemn und das Denken der Fliegen udn Insekten im Sinne Franz Kafkas man sich als "tiefe Besoffenheit" vorzustellen hat.
Wie ein Geisteskranker - nämlich ein - an anderer Stelle auszuführen - würde sich also einen Samsa-Biene benehemn wie ein sich verfolgt Wähender - "alles so schön bunt" hier --- kenne ich aber schon alle, na, dasss issser ja, da schon wieder da noch Honny Honnecker - - und da was ist das ein Fliegenfänger --waaas soll daaaas sein-- is doch süüüsslich -- na wolln "WIR" immer "wir" mal - meinen Kollegen von Bau, vom Baum, vom Bienenbau, na denen priemel-pfriemliche ich ihenn abdominal vor.
Paranoid ist die Biene als soziales Tier dann, wenn sie auch Puppen "beschwänzelt" (der Paranoide ersetzt die fehlende Neuheit, die fehlende Verarbeitungsfähigkeit von Neuheit durch Verfolgtheit).Der Erfolg der Insekten ist also in bezug auf Intelligenz im Wagnis der Ähnlichkeit der Gleichsetzung zu sehen: was mir begnet ist nie wirklich "neu" oder "zufällig" sondern immer bekannt, was zu einer Mischung von "Verfolgung" führt oder aber zu einer Verkörperung des Zufälligen, Neuen, Unbekannten in einer fremden Person, auf die zu hören, an die sich anzupassen ist, weil sie unberechbar ist - das Risiko, etwas Neues als bereits beherrscht zu behandeln wird nicht eingegangen.
Das Wirbeltier verzichtet also lieber auf die routinierte Bewegung, um nur glatt, schwach zu "entwischen", zu umgehen (Eleganter Trick of the tail des Lanzettfischchens) und die proteinolytische Glucose für das Finden der Differenz, nicht der Gleichheit von gerade Erlebtem, Zugestoßenen zu "verstehen".
Dazu ist es erforderlich, per proteinolytischer Glucose keine schnelle Bewegung auszuführen, sondern sich zu "verhalten", sich "ein Bild zu machen", "ein Urteil zu bilden" - was zu einer enormen Speicherfähigkeit des Riesenkopfes führt. Es wird ein enormes Arsenal an unterschiedlichen - nicht gleichen - Situationen aufgebaut - gemessen an den Augen unter den Insekten noch am ehesten den "Fliegen" zuzutrauen - die kohärent auc einem sehr schnellen Patschenschlag flexibel auweichen können - das also die verglichen mit Insekten und auch allen anderenn Tieren enorme Kopfgröße insbesonder des frühen Embryos erklärt.
Es darf also Erlebtes nicht "gleich" zu Bekanntem abgeleitet werden. Insofern ist also der zwanghaft-depressive bzw. melancholische Mensch ein eher angstvoller, mißtrauscher Mensch, der nämlich die fehlende Möglichkeit, einen "neuen" Zusammenhang zu bilden - was auch beim Vertrauten funktioniert, da aber umso "angstvoller", da "Irrtümer" eingesehen werden müssen, substitutiert durch das Hervorkrammen immer wieder Desselben, jedoch Finden einer geringen Variation im Detail bzw. das Hervorkramen einzelner Eindrücke und Bilder die in ihrem "Diavortrag" unterschiedlich sind, jedoch nicht - auch nciht in sich - neu relationiert werden müssen.
In meiner Anschaung möchte ich - an anderer Stelle auszuführen - nun also "Depression" der Manie oder Melancholie (Manie oder Melancholie nur ein Unterschied im Tempo des Ersetzes von Neurelatinierung durch neue Abfolge Altens; Schizophrenie würde ich dann als Ersatz zu "Manie" ansehen: der Paranoide macht Fremdes zu Sich, der Schizophrene macht sich zum Fremden.
Reapitulierend:
Bildende Kunst ist also - dea dem Auge, also der proteinolytischen Glucose zugeordnet - so zu sehen: "Gurke und Holzstab" - ach ja -toll - kenne ich - das ist mein Haustor. Es wird also ein dem Insekt, dem "Spinner", die sonst ausschließlich in Anspruche nehemde möglichst umfassende Analyse der Lage - wie sie bei Insekten nur die Fliegenaugen können - in erhiternder Weise erleichtert - "schön" und übergeleitet auf eine schnelle Verortung des an sich sehr bziarren und möglichst Neuen in eine Kasten des "Guten, Schönen Wahren" weil Bekannten. Wenn also Andy Warhol vor einem Bild Basquiats sagt "I don't know what's good any more" drückt das für mich die intuitive Erkenntnis aus, dass ein Bild für sich zunächsts das "Auswendiglernen" an proteinolytischer Glucose verlangt, um es so neu vernetzten und "gemerkt" abspeichern zu können als neuer, bleibender Eindruck (Kopfumfang der Wirbeltiere).
Die zeitgenössische Kunst mit ihren oft sehr umfangreichen Installationen und Uminimalistischen spricht also gerade diese Situatio an: das Efasen der situatio wird sehr schnell und oft belustigend, beschwipsend, abgebogeen zu einem "ah ja, kenne ich, das ist ja "genau" wie xy, also dem "Witz" verwandt, der also in der Natur die Funktion hat, in der Manier des "Runs" möglichst schnell mit einem Lächeln etwas Neues als Dagewesen abzutun und auch nicht unnötigerweise zu lernen, um für das bereits Nächste von der Tür bereit zu sein, die nächste "Pointe".
Netlounge - Thalidomide
Peter Bernhard, Juli 07