Pflanzen: Klimazonen und Farben - vier Welten

Ausgangspunkt: Wasser mangelnd oder da

 

Ausgehend von Wasser als Lebensvoraussetzung insbesondere der Pflanzen (die daraus O2 gewinnen), dekliniere ich die logisch möglichen Kombinationen mit der Erdtemperatur:

A. Wassermangel

1.heiss: extreme Wärme, der Wüste der Äquatorznähe
2.kalt: der polare Frost der Eiszeit und des Winters

B. Wasser vorhanden

1. nass: gemäßigte Kühle - möglich ständige Feuchte, wenn kaum Verdunstung
2. feucht: gemäßigte Wärme - möglich ist Trockenheit, wenn kaum Niederschläge

Dazu die Grundfarbe Grün als unter dem Wasser entstanden: mit Schwarzanteil gegen high UV, mit "Gelbanteil"? gegen Lila.
Nicht erforderlich: rosa/lila/weiss gegen UVA, da von Wasserschicht reflektiert und dissipiert

Also: Farbe rot - ordne ich heute dem UVB-Schutz zu, zum Beispiel die Himbeere: braucht das Rot auch an gemäßtigter Wärme - sorgt vor gegen trockene Zeiten schon in gemäßigter Kühle

Beispiel grüne Zucchini: wird gelb, vorsorgend gegen Lila, also gegen extrem Trockenheit - Blüten und Frucht ohne Rot: also an gemäßigter Kühle für gemäßigte Wärme und zunehmende Trockenheit vorsorgend.

Pfirsich als Idealtyp der gemäßigten Wärme, rechnet mit Trockenheit - Farbe Rosa als Prophylaxe gegen UVB und UVA und auch Lila-Licht der Wüste (Lila muss ich also als "kühlere" Farbe sehen: Schwarz gegen "nur" High UVA, nämlich UVC, "Blautöne" des Lila aber möglich: gegen Violett: Frage also, ob Weiß des Rosa gegen "Relativ wenig Lila, viel Blaulicht", also feuchter Dunst doch der Wärme gerichtet. Fehler oben zu korriieren.

Grüne Zucchini als idealtyp der gemäßtigten Kühle? Vorsorgend gegen Feuchte?? Vorsogend mit Gelb des Kürbis nur gegen Lila der zunehmenden Bewölkung des Herbstes??

Farbe Schwarz, Farbe Weiss

Eine fremd anmutende Frage:

Warum gibt es die Farbe Schwarz? Sie kann gesehen werden, gibt aber kein Licht - meine Frage: es sind doch ultraviolette Strahlen, die die Empfindung Schwarz verursachen?
Und aus dem Blickwinkel der Farbe formuliert: warum sollte ich schwarz sein? Ich absorbiere sämtliches Licht - und strahle Wärme zurück. Wo mir doch die Farbe Weiss zeigt, dass es vor allem daauf ankommt, empfindlich gegen ultraviolette Strahlung, empfindlich auf Licht zu reagieren, dieses zu reflektieren.

Weiss sehe ich als unter Mondlicht, unter Wasser entstanden. Es gibt keine ultraviolette Strahlung, gegen die sich zu Wehr gesetzt werden muss - allein schon das Licht ist stark genug, eine Abwehr per Reflexion zu erzeugen - Dabei ist der Lila-Anteil des Lichts so schwach, dass keine Gelb erforderlich ist, diesen starken Lichtanteil zu beseitigen. Trotz seiner totalen Reflexion, die den Eindruck erweckt, stärkste Strahlung müsse bekämpft werden, ist also Weiss für mich eine Farbe des schwachen Lichts, mithin des bedeckten Himmels, und zwar des neblig-feuchten Himmels, also des Vorhandenseins von Wasser.

Schwarz dazu konträr als Farbe des fehlenden Wassers in der Atmosphäre: die UV-Strahlung ist so stark, dass sie zu Wärme gemacht werden muss - ich unterstelle also: Weiss hat die Tendenz, an starker UV-Strahlung zu zerbrechen, weil es sie - so eine weitere Vermutung - nicht wie das Licht zu reflektieren vermag - und - noch eine Vermutung - sich an UV-Strahlung nur wenig zu erhitzen vermag: Warm-Sein bedeutet nämlich, dass ein Körper die eingefangene Energie nicht für sich behalten muss, sondern diese abstrahlen kann, also nicht - so meine Vermutung - innerlich an ihr zerbricht.
Schwarz ist also eine Farbe, die tauglich ist an Wüste und Eis.
Wenn Schwarz in Pflanzen keinen Einsatz findet, dann nur deshalb, weil benachbartes Gewebe vor weiterer Wärme zu schützten ist.
Demnach komtm Weiss als "Deckweiss"" auch gegen wärmeerzeugendes UVA in Frage, wenn dieses Weiss hingegegeben werden kann, geopfert werden kann, um Wärmeentwicklung an UV zugunsten benachbartenGewebes zu verhindern.
Einen weiss blühenden Enzian stell ich mir unter Regenwolken und Nebel des Hochgebirges vor: wie unter Wasser halten weisse oder sogar dunkle Wolken die UVA- (nicht die UVB- zurück: das ist für mich das Mediterrane-Schwarze im Weiss)Strahlung zurück, und - konsequent - auch den Lila-Anteil. Dabei werfe ich die Frage auf: gibt es eine Grenze von Weiss zu Schwarz, die entlang der Grenze UVAI und UVAII verläuft? So ist es - insofern der Situation des bräundenden Mittelmeerstrandes ähnlich - denkbar, dass die Feuchte nicht der Nähe des warmen vedunstenden Meeres, sondern der gebirgigen Kühle als Dunst das Lila des Lichts wie auch das UVAI (das eventuell die Wärme schafft - beweisend: auch hinter Glas, unter Glas des Gewächshauses und auch Wohnhauses!!) zurückhält.

Damit ist heute Weiss für mich eindeutig der moderaten Feuchte zugeordnet: also der dunstigen Bedecktheit des Himmels, die starke Lila- sowie UVAI- (der ich die Wärmeerzeugung zuschreibe)Anteile ausklammert.

Damit ist das Enzian-Weiss eine Farbe, die an einer Kühle eine sehr beständige, also "edle" Farbe ist, die es sich aufgrund der Feuchtigkeit des Himmels erlauben kann, schwache UVAI-Strahlung eben nicht in Wärme umzusetzen und umgebendes Gewebe - nämlich den eigenen Pelz - nicht zu vesengen.

Dies ist bei Schwarz nicht mehr "drin" - aufgrund hoher UVAI-Anteile also auch UVAII-Anteile muss diese UV-Strahlung in Wärme umgesetzt werden - weshalb der eigene Pelz auch zu einer braunen, birnenmusigen Masse verdirbt. Dabei stellt sich die Frage, ob durch den Prozess des Faulens - angenommen ohne Einwirkung von Bioorganismen auch - die Farbe Schwarz bzw. Braun "absichtlich" erzeugt wird, um unerliegendes Gewebe, wie z.B. Samenzellen - denen ja bekanntlich Wärme und Trockenheit nichts ausmacht - vor der harten UVA und auch UVB-Strahlung zu schützen, ob also durch den Prozess des Braunwerdens von Birnen unter der Schale oft bewußt eine Schutzwirkung nicht gegen Wärme sondern eben gegen die Direktwirkung von UVA und UVB als erzeugt werden soll.

 

 

 

Netlounge.com / Peter Bernhards Texte

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