Pferde und Paarhufer
An anderer Stelle kam ich zum Ergebnis, dass eine Radiation durch Isolation und Spezialisierung in Nahrungsnische paradoxerweise in einer Zeit des Nahrungsreichtums erfolgt. Die Lemminge nehmen also reißaus, wenn reichlich Nahrung wächst - sie sich deshalb aber auch kräftig vermehren konnten. Es kann dann durch diese Auswanderung - diese ist auch als Unterwanderung denkbar: "überall" geht ein Gruppe von Tieren ins Unterholz, diese an einem bestimmten isolierten Ort aber zunächst erfolgte Separation breitet sich dann "unter" den Verbliebenen aus - eben per Isolation langsam eine neue Art entstehen. Dies erfolgt - so die These - regelmäßig in einer Zeit neuer Knappheit durch "sexuelle Zuchtwahl" - weil eine erneute Auwanderung aufgrund der Knappheit nicht möglich ist. Beide Prinzipien sind also paradox und neu, bedürfen der Überpürung. Denn entgegen des ersten Denkens erfolgt eine Auswanderung in einer Zeit klimatischer Günstigkeit. Und entgegen des ersten Denkens erfolgt die Herausbildung einer Art nicht durch Kampf gegenüber Verfolgern, sondern durch inneren Wettebewerb (was wohl eher anerkannt ist: dass Räuber auf den Erhalt der Bejagten selber angewiesen sind, ist gesichetes Wissen). Angesichts der prächtigen Geweihe und anderes mehr muss es aber verwundern, dass solche sexuellen Paradestücke in einer Zeit der Not entstanden sein sollen. Dass aber der Umgang mit neuer Nahrung per Auwanderung versucht wurde, gerade deshalb weil es aufgrund der Jetztvorhandenheit in einer klimatisch günstigen Situation sehr rentabel war, dieses Angebot zu nutzen, dann aber in einer Zeit von Klimaverschlechterung bzw. Wenigerwuchs der Nouvelle Cuisine um so mehr gelernt werden musste, diese neue Nahrung noch besser zu ernten, zu pflücken, sie zu verwerten bzw. mit ihr und den neuen wetterbedingungen umzugehen, mag einleuchten. Das Prinzip der Binnenkonkurrez zu Ende gedacht, heisst, auch die Entstehung der fleschfressenden Räuber damit zu erklären. Ich stelle mir also einen vegetarischen Nager vor, der seine neuen Schneidezähne zum Fleischverzehr benutzt, bei Klimaumschwung. Entweder ist nun Fleisch reichlich vorhanden und eine Nische zu besetzten oder aber es fehlt überhaupt an proteinreicher Nahrung: nicht einmal Aas ist zu finden, da sofort anderweitig vertilgt, nicht einmal anderer Arten sind zu erjagen, da viel zu rar und selbst alert in Not. Uranos frisst seine Kinder bzw. gibt sie an Artgenossen zum Verzehr frei. Bemerkenswert finde ich, dass Kaninchenmütter ihre Kinder außerhalb des Baus aufziehen, säugen, sie allein lassen und zur Beschnupperung durch Koleginnen frei geben. Auch läßt etwa eine Walmutter, die von Raubwalen lange Zeit verfolgt wird, ihr Junges durchaus im Stich. Ich behaupte bis auf weiteres: die Paarhufer sind in ihrer Größe in der Eiszeit entstanden, aus dem innerartlich bewältigten, - durch "Zuchtwahl" - Druck und Vorteil, Nahrungsreserven für den Winter anzulegen. Dabei sehe ich die gefressene Zellulose der Gräser, die in rauhen Mengen verzehrt wird - ich muss also sagen:im Sommer, Frühjahr hastig , gierig in sich hineingestopft - als Glucose an, als dem Protein afinnen Zucker "CCN" ohne N allerdings, der per IGF ein Gewebewachstum bewirkt, weil er nur durch wenig Stickstoff ergänzt wird. Somit betrachte ich die Hornbildung - die es bei den sogleich behandelten - Pferden nicht gibt als Ausdruck einer "Angst vor Größe - Winterbast". Da mit bitterer Winterarmut zu rechnen ist, wird eine in einem "kontinentalen" Sommer an sich - betrachtet aus einer früheren Warmzeit - mögliche Körpergröße nicht angelegt. Dabei muss sorgfältig unterschieden
werden: es gibt meiner Anschauung nach die Größe im
Umfang: das ist Zellreichtum, liiert mit Nahrungsreichtum, also
nicht mit der Eiszeit (in der wir uns heute in Form eines Interglazials
befinden) konnotiert. Es gibt andereseits die Größe
der Giraffe als Höhe gegen unverstellte Sonne, liiert mit
Nahrungsarmut. Nahrung ist zwar rar, liegt dann aber "gesammelt"
als Protein und Glucose vor - wobei etwa besagte Cellulose ja
als parallel-klimatische Gewebebildung der Pflanzen gesehen werden
kann, womit also die Gemeinsamkeit in der Schutzfunktion gegen
harte Sonnenstrahlung liegt. Analog gilt das wohl auch für das Langhaar, für das gewebereiche Kopfhaar des Menschen. Welches also ein Eiszeitmerkmal ist und von einem funktionierenden Insulinmechanismus zeugt, also eines Umgangs mit Stärke und Zucker, der bei relativ proteinloser Kost reichlich gesmmelt wurde, ohne dass der Mensch Schaden nahm.
Die Pferde sind in der Warmzeit des Miozän
zu Größe gekommen, tragen eine Langhaarmähne.
Ich behaupte, sie haben ihre "Länge" - und nicht
zufällg ist das Wort "zulangen" ähnlich -
und ihre Schnelligekit in einer Umwelt errreicht, in der es keine
Winterpause gab. Daraus folgt sofort, nämlich mit dem Paradox,
dass eine Verbesserung im Umgang mit neuer Nahrung durch innerartliche
Konkurrenz erfolgt, wobei die Mähne sicherlich ein "Merkmal"
ist, dass sie in einer generellen Warmzeit sich ein Revier sucht,
wo dann auch das neue Gras wuchs - das bedeutet: in früherer
Wüste. Dort wo vor der Warmzeit Wüste war, wuchs jetzt
Gras. Die ersten Pferde kamen jedoch aus einem "nochwärmeren"
Gebiet plötzlicher Vermerhung und Bevölkerungsexplosion,
etwa also aus Nord oder Süd, angenommen, in der vorausgegangenen
Kaltzeit, also der heuigen quartären Eiszeit ähnlich,
sei wie heute die Wüste in subtropischen Breiten bzw. dem
monglischen, tibetischen Windschatten gelegen. Diese Wüsten
heutiger zwischeneiszeitlicher Breite, die bei Eisvorstoß
also an den Äquator wanderten, wohl "auch" diesen
Raum einnahmen, wobei aber denkbar ist, dass fast verwechslungsfähig
sowohl in einer Abkühlung der Eiszeit wie auch in einer
generellen Warmzeit - verwirrend also, vgl. die Diskussion um
die Entwicklung der heutigen Sahara - die subtropischen Breiten
ergrünten, diese Wüsten heutiger Lage wurden also in
einer Warmzeit des Miozäns von Gräsern besiedelt. Sowohl
nördlich wie südlich davon war Nahrung aber in noch
größerer Fülle vorhanden, vielleicht im Nörden
und den Polargegenden noch viel überraschender, so dass
ich einmal annehme, das Pferd sei aus einer Polargegend Richtung
Äquator ausgewandert - so dass etwa die Kühle des Behringübergangs
nach Amerika von Hause aus gar kein Problem war - und hätte
die früheren Jetztzeitwüsten, auf denen nun Gras wuchs
besiedelt. Wie das Wort Jetztzeitwüste klar macht: ein enormer
Druck zum rechtzeitigen Weidewechsel entstand also in der Eiszeit
bzw. in einer Zeit des Klimawandels etwa zu noch größerer
Wärme, die etwa also längeranhaltende Zeit suboptimaler
Wärme - angenommoen das heutige global warming führe
zu einem stailben, langanhaltenden Zustand -- entstand also in
der Eiszeit oder paradoxerweise dem Quartär vorausgehenden
längerer Zeit der Trockenheit ohne Vereisung, was für
mich den Typus "Araberhengst" erklärt. Während also Größe in einer Warmzeit erlangt wurde - es sah viel grüner aus in Arabien damals - wurde das Langhaaar und die Geschwindigkeit sowie die elegante Länge in einer Zeit der Trockenheit oder der quartären Eiszeit erzielt, wobei wie gesagt ich das Pferd eben nicht als Eiszeittier sehe, sondern als Tier des global warming - seine Zeit wird wieder kommen - da es die Winterpause nicht kennt. Das Pferd hat also wohl ein Maximum von Kraft bereits in einer dem heutigen Eiszeitquartär vorangegangen Renn-Zeit erreicht. Ich kann also nicht bestreiten, dass das Pferd heute bzw. vor dem aktuellen global warming seine Entwicklung abgeschlossen hat, so Josef H. Reichholf in seinem Buch "Das Rätsel der Menschwerdung". Es ist auch stimmig, wenn Pferde in Arabien, inder Trockenheit gezüchtet werden. Ironisch, dass gerade dort der Grund für eine wirklich natürliche neue Zuchtwahl möglicher Zukunft gelegt ist. Die Frage von Reichholf "Warum entstanden die Wiederkäuer im troischen Afrika, die Pferde aber im kühlgemäßiten Nordamerika?" will ich vorerst dahin beantworten, dass die Pferde aus erwärmten, deshalb überbevölkerten Polargegend die ehemalige subtropische Wüste besiedelten, dort an Größe gewannen und blieben als es trockener wurde - - muss jetzt aber doch etwas Neues einflechten: sie erwarben bereits in einem wärmeren Norden - Stichwort Paläzozän - die Fähigkeit zum Umgang mit viel Zellulose, trugen also bereits "Horniges", Stichwort "Einhorn" als gemeinamer Voräufer von Wiederkäuern und Pferden - -- während also die Paarhufer aus der Äquatorgegend kamen, dort in einer längerdauernden Warmheit den Umgang mit viel Zellulose lernten (Stichwort: Methanproduziere lieben es heiss) umd dann aus Bevölkerungsexplosion in "neue" - also zum Zeitpunkt der Auswanderung, Radiatoin gar nicht mehr so neue (?) Grasländer weiter nördlich auszuwandern, allerdings wohl zu einer Zeit - da die Bevölkerungsexplosion am Äquator besser tragbar war als im polaren Norden - als es bereits per Klimawandel zu globaler Wärme (eventuell haben sichalso die Paarhufer innerartlich abgesetzt, von Artgenossen, die den Verzehr glucosehaltiger Nahrung der Tropen, zunehmen dan Erwärmung, schon beherrschten, deren Populatin deshalb jetzt expldierte -- gekommen war. als es also bereits eine Winterpause gab von Regen- und Trockenzeit, also Nahrungsmangel, weshalb die Paarhufer auch gerne in der Eiszeit des Quartärs den nunmehr Winterpause aufweisenden Norden besiedelten und dort ihr Geweih bis zum Eiszeithirschen kultivierten. In Skandinavien gibt es die Tierart "Vielfraß", der für mich also zum Sinnbild der Letztverwertung wird, wie sie von Reichholf besprochen wird. Dabei seheh ich diese Fähigkeit der größtmöglichen Verwertung von Cellulose als in einer Zeit der schon eingetretenen Austrocknung entstanden, in der die Paarhufer ihre äquatorialen Kollegen verließen: sie mussten - anders als die Pferde, die auszogen, als es noch keine Winterpause gab - in eben dieser Jahreszeit der Regenlosigkeit bzw. geringeren Pflanzenwachstums besser mit vorhandener Nahrung umgehen - der Weide hinterherzulaufen, machten keinen Sinn, um genauer zu sein: der Weide hinterherzurennne, machte keinen Sinn. Der kleine Unterschied liegt in der Unmöglichkeit, durch größere Kilometerleistung mehr Nahrung zu erarbeiten. Damit ist - muss ich einsehen - aber auch denkbar, dass es einfach feuchter , nein, eben nicht: trockener war, wo die Paarhufer entstanden: also richtig: später im Tertiär: eiin paar Schritte tun und es gab dort, nur dort, am oberen NIl-Wadi ziemlich viel Nahrung zu dieser Jahreszeit, und nur zu dieser Zeit. Dann verdauend auf die nächste Gelegenheit wartend und zur rechten Zeit am rechten Ort sein, wie heute noch in der Serengeti. In einer feuchteren Zeit der Pferde war hingegen Cellulose immer vorhanden und aufgrund größerer Feuchter, geringerer Wärme auch mehr Protein, mehr N ("Hafer") - wenn die Pferde also in Pferdeäpfel Hafer ausscheiden (der etwa angebich nach der Völkerschlacht bei Leipzig von verwundeten, unversorgten Soldaten verzehrt wurde) dann wohl deshalb, weil die z.B. im heutigen Zuchthafer enthaltenen Stärekmengen für ein Pferd zuviel sind bzw. anders als die Cellulose relativ weniger N tragen. Wenn es also heisst, eine Kuh verschlucke auch schon mal einen Nagel, ein Pferd niemls (Reichholf), so deshalb, weil das Pferd wählerisch proteinreicherer Cellulose sucht vielleicht gerade deshalb die Kraft und Geschicklichkeit entwickelte, in gemäßigteren Trockenheit überall zugleich zu sein um - einmal aus der Perspektive der Pferdeherde gesehen - kein Nahrungsangebot, kein Hälmchen verkommen zu lassen, das rares N enthielt, und zwar in solcher Menge, dass etwa eine lange Mähne des Kaltblütlers gar nicht erforderlich wurde als Geschlechtsmerkmal guten Umgangs mit viel Cellulose in eine Zeit von Wintern. |
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