Klimageschichte: Extreme und Gemäßigtheit - Zuordnung von Gesteinen, Pflanzen

Wasser mangelnd oder vorhanden - feiner Sand kann auch vom Wind sein - Sedimente in Windstille der Trockenheit oder Eises erhalten geblieben

 

15.8. 2007

Brombeere und Erdbeere - Rot und Schwarz als Markpunkte kritischer Grenze - zwischen nasser Kälte zu trockener Kälte und feuchter Wärme zu trockener Wärme

Eine kritische Grenze, die von den Beerenfarben markiert wird - aber auch vom Weiss des Schimmels, ist die zwischen nasser Kälte und feuchter Wärme.

Das Jahr 2007 behalte ich in Erinnerung als anfangs kühl und trocken: nur wenige Zentimeter Regen hier am Bodensee, einmal oder zweimal in den Monaten Juni, Juli) zuvor klagen Bauern über ausbleibenden Regen - dann sintflutartiger Regenfall Mitte August mit mehr als wohl 10 cm Niederschlag: der Oberrhein tritt kurzzeitig über die Ufer.

Die Brombeeren gediehen gut: sie sind für mich ihrer schwarzen Farbe ein mit klarem Himmel, also Trockenheit, "klarkommendes" Gewächs: an vorhandenem Lila- bzw. UVA-Licht wird das Holz synthetisiert, die farbe Schwarz der Beeren, die Wasser enthalten, schützt gegen UVB und Blaulicht bzw. Wärme. Damit ist Schwarz für micht eine Schutzfarbe gegen Wärme - das heisst: Brombeeren do not like it hot. Es sind Pflanzen, die bei feuchter Kälte Wasser sammeln in ihren Früchten, um sich auf die dann folgende trockene Kälte vorzubereiten.

Was ihnen also nciht zustoßen darf ist: dass auf feuchte Kälte - also Regen, nur dann Regen möglich, es sein denn tropische Zusammenballungenam Himmel, aus denen es trieft - dass auf feuchte Kälte, also typisch "verregneter Sommer" eine feuchte Wärme folgt, bei bedecktem Himmel, die eine Abtrocknung nicht schafft: dann bildet sich weisser Schimmel auf den Beeren - so geschehen im August 2007. Nach starkem Regenfall wurde der Himmel nicht wie in den Monaten zuvor sofort klar und kühl, sondern es wurde für einige Tage, vielleicht auch nur für einen Tag warm und schwüle - ausreichend zur Schimmelbildung.

Damit müßte Weiss eine Farbe sein, die sich gegen Wärme bei bedecktem Himmel richtet also nicht gegen UVAII, möglichweise aber doch gegen das für die Wärmeerzeugung zuständige UVAI und auch gegen Blau: Blau dann also so verstanden, dass hohe Anteile von Lila durch den warmen, dickdunstigen Himmel absorbiert werden.

Laut Meldung des Suedkurier.de vom 17. August 2007 kann in 2007 in Deutschland nicht über Borkenkäfer geklagt werden.
Das erkläre ich damit, dass es sich bei Bäumen um holzige Gewächse handelt, die Cellulose an Höhe gegen denkbaren Himmel ausbilden, ja nur bei klarem Himmel wachsen können (Urwaldriesen muss ich also als nach dem Zenithalregen wachsend erachten bzw. annehmen, dass sie von in dieser Zone starkem UVA-Licht profitieren - und vor allem an der für die Synthese von Cellulose nötigen Wärme).
Wenn als die Nadelbäume Deutschlands mit der globalen Erwärmung konfrontiert werden, erkläre ich Schäden und Empfindlichkeit nicht so sehr mit ausbleibendem Regen sondern mit einem Überhandnehmen der gelben Sonne, mit einem Fehlen, der trockenen Kühle, die für genug UVAII also sorgt. Damit ist die Anlage von Cellulose eine Prophylaxe für eine nasse Kühle, die für ein Ausbleiben von UVA I und auch Wärme sorgt. Somit betrachte ich heute Celluose als ein dauerhaftes Gewebe, dass in Zeiten möglichen Wachstums für Zeiten unmöglichen Wachstums sorgt.
Gut für Holzgewächse war also das Vorhandensein von trockener relativer Kühle, das langsames Wachstum der Jahresringe möglich machte und auch dazu Zwang - noch besser ist es, wenn diese trockene Kühle übergeht im Jahresverlauf zu einer feuchten Kühle: wenn nämlich relative warme Golfstromluftmassen vom Atlantik im Sommer viel Wasser mitbringen und an einem relative kalten Hoch (paradox; nicht leicht verständlich) abkühlen und so zu nasser Kühle sorgen, die aber - was die Luft betrifft - rasch wieder einem freien Himmel weichen (damit kann ich die Ennormität der Urwaldriesen damit erklären, dass sie wegen ihrer Holzigkeit gezwungen sind, über den Bodendunst des Urwalds hinauszuwachsen, ihr Wachstum also über der Schwüle, eben in der Baumkrone stattfindet).
Während also eine Wärme und Feuchte des Himmels den Bäumen schadet, nützt sie den Insekten, den Borkenkäfern: diese sehe ich als mit Schwarz und anderen Farben bewaffnet gegen Wärmeentwicklung auf ihren Körperoberflächen, aber auf Wärme von außen doch angewiesen. Wenn es heisst, "Dm Borkenkäfer schmeckt dieser Sommer nicht besonders" - dann für mich deshalb, weil er lange Zeit kühl und trocken war, mit viel freiem Himmel. Und nicht verregnet: interessant für mich die Frage, ob die Käfer an von Pilzen bereits angefressener Cellulose ansetzen.

Dass laut Zeitungsmeldung "im Frühjahr nach trockenem und heißem April " mit Schädlingsbefall gerechnet worden war, bedeutet für mich, dass mehr das Wasser, nicht aber der freie Himmel als wichtig erachtet wird, der für UVA-Einstrahlung sorgt und auch für Kälte, die ein Wachstum von Pilzen und auch die Umtriebigkeit der Insekten verhindert. Es heisst: der Schädling brauche "warme und trockene Witterungsbedingungen" - dabei könnte für mich das Raupenstadium gemeint sein - die Raupe tut alles, um mit Trockenheit also Wassermangel klarzukommen, kommt aber mit Kälte und der damit verbundenen Nässe nicht zurecht? Das ist die Frage: ob Käfer nicht auch an warmer Feuchte groß werden. Weiter heisst es: "düsteeren Prognosen erfüllen sich nicht. Der nasse und sehr wechselhafte Sommer macht den Borkenkäferns das Leben schwer. (...) Seit dem Wetterumschwung im Mai" sei die Schadenskurve deutlich abgeflacht. Das muss ich damit erklären, dass die Bäume den Übergang von kalter Trockenheit zu warmer Trockenheit lieben - wobei es auf den stets freien Himmel ankommt - Regengüsse sind willkommen, nicht aber die gelbe Sonne des fehlenden UVA-Lichts: wenn etwa die brütenden Hitze vom Boden herrührt und Wolken für einen Treibhauseffekt sorgen, ohne Wasser zu bringen.

 


Ich stelle mir heute die Klimageschichte seit dem Kambrium wie folgt reduziert vor: seit Silur entwickelt sich das Klima von einfach mal angenommen kühlen Feuchte der Gemäßigtheit hin zu einer warmen Feuchte, die im Karbon sogar zum Abschmelzen von Polkappen und Überflutungen bzw. Mangrovenlandschaften führt, womit ich die Kohlelager erkläre.

Meine Annahme: eine globale Warmheit geht - entgegen der heute prophezeiten Sturmzeiten, die das Versicherungswesen belasten - wenn einmal eingetreten mit einem Ausfall von Winden einher. Das erkläre ich mit einem Feheln von Extremzonen des Heiss und Kalt - ein Ausgleich findet nicht mehr statt.

Die zweite Annahme geht dahin, dass den Erdzeithalter der gemäßigten Wärme und Feuchte eine Tektonik der Schollenbewegung entspricht - während ich den Zeitalter der Zonengegensätze Heiss und Kalt die Vulkantätigkeit zuordne.
Dazu stelle ich mir vor, dass ein Abschmelzen von Polkappen und eine Erhöhung des Meeresspiegels per "Hebelwirkung" auf den vorhandenen Kontinenten ein Übereinanderschieben erlaubt - wobei ich den Angelpunkt solcher Hebel anschaulicherweise auf die Küstenlinie setze.

Das bedeutet, dass idealerweise eine Hebung von Binnengebirgen mit einer durch das an Wärme vorhandene "Fluss- und Regenwasser" ein Abschmirgeln bis hin zu feinstem Sand einhergeht - ich kann dahingestellt lassen, ob dies auch Wind vermag, denn ich ordne das Vorhandensein starker Winde einer Gemäßigheit zu.

Moment mal: für mich gibt es also zwei Arten der Extremklimata: zum einen die globale Totalwärme, zum anderen die Eiszeit, die mit Wüstenbildung verknüpft ist.

Dazwischen also liegen Klima der Gemäßigheit: zum einen feuchte Wärme, zum anderen feuchte Kälte.

Windlosigkeit und damit Erhalt von Sedimentgesteinen aufgrund Wassermangels "auch" kann also sowohl der Eiszeit also auch der globalen Wärme zugeordnet sein. (dass die ungewöhnlicherweise mit Eiszeit verknüpfte heisse Wüste nicht zur Erwärmung führt, liegt am nächtlichen Abstrahlen der entstandenen Wärme zurück in den Weltraum.)

Dabei zu beachten: die beiden Extremklima Eiszeit/Wüste und globales Tropenhaus unterscheiden sich konträr in der Wolkenaussstattung: globale Wärme stelle ich mir als "weissen Planeten vor" - die Wolken halten die Wärme zurück - die Eiszeit stelle ich mir als wolkenlos vor: ein total blauer Planet.

Damit erscheinen mir die beiden Extremklima als beide labil: zum einen kann die weiße Wolkendecke so dicht werden, dass die für Wärme zuständige UVA-Strahlung nicht mehr durchdringt, es also zu rascher Abkühlung kommen kann, zum anderen kann das Totalblau, das für UVA durchlässig ist, zu einer raschen Erwärmung führen - zwar nicht der kontinentalen Wüstengebiete, wohl aber der ozanischen Wassermassen, die somit zu einer Verdunstung übergehen können und zu rascher Erwärmung.

Ich halte es also heute für möglich, dass sich Zeiten von Wolkenfreiheit und -Bedecktheit abgelste haben - mit der Gemeinsamkeit, dass es - vielleicht von kurzen Übergangszeiten - auf den Kontinenten zu einem - für mich jetzt beim Niederschreiben überraschenden - extremen Wechsel von Vorhandenheit oder Ausfall von Wasser, von erodierendem Fluss- bzw. Regenwasser kommt, ebenso auch, paralllel, von Wind.

Somit erkläre ich heute die Bankung der insbesonder von mir als Extremzeit angesehenen Mesozoikums als von einem Wechsel zwischen Eiszeiten und Zeiten globaler Wärme herrührend.

 

 

Wikipedia.de

"Die Theorie der Kontinentalverschiebung geht davon aus, dass Indien bis gegen Ende des Jura zum Südkontinent Gondwana gehörte. Erst in der Kreidezeit riss es von der Antarktis ab und driftete in erdgeschichtlich extrem kurzen 50 Millionen Jahren quer durch den gesamten Tethys-Ozean gegen die Eurasische Platte, wo sein Aufprall vor etwa 70 Millionen Jahren, gegen Ende der Kreidezeit, den Himalaya schuf und Tibet anhob."

Nach meiner Zuordnung müsste es sich also beim Übergang von Jura zu Kreide um ein Schmelzen von Polkappen gehandelt haben - es müßte also wärmer geworden sein - stimmt das? Ja.
Die Kreidezeit ist etwa in der Schwäbischen Alb eine Schicht von weißem Kalkstein - im Gegensatz zum darunterliegenden sogenannten Braunen und noch tiefer dem Schwarzen Jura.

Kohärent zu meiner Theorie könnte es sich um einen Übergang von Gemäßigtheit des frühen Jura hin zu einer Extremzeit des klaren Himmels gehandelt haben - eingeleitet also von einer Zeit des Global Warming gegen Ende des Jura, das auf jeden Fall zu einer Abschmelze und Flut geführt haben muss. Die Kreidezeit könnte dann auch eine Zeit der trockenen Wärme bei bedecktem Himmel gewesen sein - es könnte lange Zeit sogar an UVAII gefehlt haben, das die Saurier zur Größe benötigten. Dagegen spricht aber das Größenwachstum der räuberischen - proteinsuchenden - Ammoniten der Kreidezeit, die also meiner Anschauung nach tatsächlich eine lange "Eiszeit" mit großen Polkappen und heissen Wüstengewesen sein muss - es sei denn, eine die Schmelze der beginnenden Kreide verursachende Wärme hätte nicht zu Wolken sondern nur zu einer dicken Dunstschicht geführt, die mit gelber Sonne Lila und UVAI zu starker Erhitzung ausblendetet und so zu einer langen Zeit, einem Erdzeitalter der stabilen gelben Sonne geführt hätte, einem globalen Mittelmeerklima. UVAII wäre vorhanden gewesen - Zellteilungen zur Breite der Ammoniten an Calcium wären sinnvoll gewesen, nicht aber die Bildung von Bindegewebe zu Höhe gegen UVAI der Wärme.
Nach dieser These wäre die Kreide nach einer Schmelze der Polkappen und Anstieg der Meeresspiegel dauerhaft kühl gewesen, doch auch trocken (eine Schwarz-/Weißbeerenzeit), da das verdunstende Ozeanwasser nicht für eine Eiszeit per Polkappenbildung ausreichte bzw. wichtiger: die Erdatmosphäre nicht ausreichend gegen einfallendes UVAI abschotten konnte.

Diese Darlegung muss ich überprüfen: bei den Saurierern heisst es: die an Schnelligkeit gegen Lila wegen Dunstschicht gesparte Glucose setzte ich um zu Bindegeweb der Größe, das in bezug auf Zellteilung an Nichtnotwendigkeit der Hautepithelteilung gespart wurde: nämlich gegen UVB.
Kreidezeit nahm ich gegenüber zunehmender Wärme, also Wolkigkeit, zunächst Wärme am Boden bindend (vor Abschottung zu Kühle gegen Sonne gegen Weltall überhand nimmt) als relativ kühler an: gegenüber einer Zeit hoher Bewölkung und Dunst (sich melanine Negride als von dicken Wolken paradoxerwese gegen UVB geschützt an, das Schwarze als gegen Erwärmung der Haut gerichtet sehen) also weniger Schutzdunst gegen UVB - also geringere Sinnhaftigkeit des Sparens von Proteinglucose an Schneller Muskualtur zugunsten Höhengewebe?

 

Wikipedia.de
"Auch heute noch bewegt sich die Indische Platte nach Norden, sodass sich der Himalaya jährlich um einige Millimeter hebt. Er stellt eines der jüngsten Faltengebirge der Erde dar. Die ihm vorgelagerten Flussebenen entstanden durch Sedimentablagerungen im Pleistozän. Wesentlich vielfältiger sind die Gesteinsformationen des Dekkan. Den Großteil nehmen proterozoische Formationen im Süden und Osten, der in der Kreidezeit entstandene vulkanische Dekkan-Trapp im Westen und Nordwesten sowie ungeformte Kratone, die zu den ältesten Teilen der Erdkruste gehören, im Nordosten und Norden ein."

 

 

 

Netlounge.com / Peter Bernhards Texte

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