Karakorum als kommendes Carbon

 

23.8. 2007
Angeregt von einem Bericht des Südkurier über Erstbesteigung von 6000ern im Karaorum, unter Leitung des Bergsteigers Bernhard Kern, der über Telefon die Nächte im Bsaislager als "gespenstich" schildert. Der nahegelegene Gletschersee (4650 m ) trockne nachts "geradezu aus, und die zusammenbrechenden Eisplatten verursachen ein enormes Getöse und ständiges Knirschen." Es habe unablässig geschneit. Der Rückzug vom von den Erstbesteigern "Dostis Sar" Gipfel auf der afghanisch-pakistanische Grenzlinie sei problemlos verlaufen, "auch wen Wolken den Himmel über Afghanistan verfinsterten."

Warum, so fragte mich, kann ein Gletschersee austrocknen - nachts? Antwort: weil es nachts warm bleibt - was ich mit den "Wolken über Afghanistan" erkläre: entscheidend könnte sein, dass nachts Wolken die Wärme am Boden zurückhalten.

Diese Wolkenbildung erkläre ich mit der Temperaturzunahme der globalen Erwärmung.

Bevor ich's vergesse: ich habe einen Artikel in der Zeit in Erinnerung, wonach Wolken am Boden, nicht in der Höhe, für eine - wenn ich recht erinnere - Abkühlung sorgen, also der globalen Erwärmung entgegenarbeiten. Das führe ich heute auf den "Weiß-Effekt" zurück: diese weißen Wolken (können auch grau sein) sorgen für ein Dichtmachen der für das Wärmerwerden des Bodens, der "Erde" zuständigen UVAI (mit römisch I bezeichne ich die schwachenergetische, also längerwellige UVA-Strahlung). Warum dieser Effekt aber bei höheren Woken nicht eintreten soll, muss ich zunächst für mich ungeklärt lassen.

Wenn es unablässig schneit und nicht regnet, erkläre ich dies damit, dass die Kondensation in größerer Höhe einsetzt - weil etwa die Luft so erwärmt ist, dass sie größerere Wassermengen in höhere Schichten transportieren kann.

Der globale Temperaturanstieg könnte also dazu führen, dass in Bodennähe auch nachts wärmeerhaltende Wolkenbildung möglich ist, während tagsüber die wärmerzeugende UVAI-Bildung weggeschattet wird.

Somit komme ich zur Annahme, die globale Erwärmung könne zu einem Klima der Gemäßigtheit - der "Nachtschattengewächse" - führen, wo relativ kühle Tag relativ warmen Nächten gegenüberstehen - ideal für ein Florieren der Fauna hin zu möchten Kohlenflözen.

Warum aber - so mein Einwand - steigen die Meeresspeigel und kann dies laut Feststellung der Wisenschaftler nicht allein mit einem Abschelzen der Gletscher erklärt werden?

Ich unterstelle hierzu: paradoxwerweise führt eine niedrigere gloael Temperatur dazu, dass sehr viel Wassre in höchsten Luftschichten zu einer unsichtbaren (es ist ein blauer, kein weißer Planet) Dunstschicht führt, die aber eben keine weiße Wolke mit vielen Kondensationskernen ist, sondern eine eventuell nur dünne aber erdumspannende Wasserfilmschicht, die bei ausreichender Mächtigkeit die weiße Sonne zu einer gelben Sonne machen kann. Eine Idee, die mir heute, jetzt, dazu einfällt ist, dass - ausgehend von einer Wichtigkeit der fehlenden oder bestehenen nächtlichen Bodenwolkenbildung - gerade das Fehlen von weißen Woken in Bodennähe ein Abstrahlen der vom Erdboden tagsübererzeugten Wärme ins All erlaubt - diese könnte bedeuten, dass genau durch diesen Vorgang auch die äußeren Schichten, dem Weltall gewisermaßen vorgelagerte Schichten eine Erwärmung erfahren und so sehr viel Wasser als Wasserfilm speichern können.

Somit kann das Ansteigen der Meeresspiegel damit erklärt werden, dass durch die globale Erwärmung nachts ine Wolkenbidung am Bodenstattfindet, also bei geringerer Außentemperatur der Erde auch - eventuell sogar sehr viel - weniger Wasser in Gestalt eines Wasserfilms den Erdball umgibt.

Das hat zur Folge, dass die Sonne immer mehr zur weißen Sonne wird, deren am Bodn ankommendes Licht also bei Fehlen von Bodenwolken höhere Lila- und UVAI-Anteile enthält.

Dies also bei steigender insbesondere nächtlichen Temperaturen - dies müßte das Wachstum der Pflanzen - eventuell aber zuungunsten deren Fortpflanzung mittels Samen, eventuell ein entscheidender Umstand - begünstigen und zu einem Wuchern von Farn- und Karbonwäldern führen.
Bis dann ein gewisses Fallen der Temperatur - ausgelöst eventuell insbesondere auch durch das Beseitigen von CO2 durch Grünwuchs - zu einer permanenten Bodenwolkenbedeckung führt und mittels Blocken des für Boden-Wärme zuständigen UVAI zu einem "Jurassic Park" relativer Kühle (könnte auch das Perme gewesen sein; ich nehme - mir lieber -an, dass dies eine "Perm-Zeit" ist, im Jurassic Park hingegen per Saurierkahlfraß - eine spannende Vorstellung - es bereits wieder zu einer Versteppung , einer Erwärmugn kam, deshalb auch Hochwuchs der Saurier).

Demnach sehe ich heute das Knirschen des verdünstenden Gletschersees im Karakorum als Protagonisten einer kommenden Carbon-Zeit.

P.S. Eine zweite Erklärung für das von mir angenommene "Ausregnen" des Wasserfilms: die nächtliche Wärme der globalen Erwärmung verhindert, dass nachts eine Taubildung stattfindet, die zu klarem Himmel und morgens zu einer Verdunstung dieser Feuchtigkeit führt, die so von der Morgensonne getragen in höhere Luftschichten gelangt - ein Austrocknen also zu Wüste nicht stattfindet. Ich muss heute also Annehmen, dass entscheidender Wendepunkt des Klimawandels, der globalen Erwärmung ist, ob dem blauen, jedoch wärmeren Planeten eine vermehrte Bildung weißer Wolken gelingt.

 

 

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