Zur Farbenlehre - additive und subtraktive Farben - ein- und dasselbe?
10.1.2008
Die Druckerfarben - subtraktiv Wie muss ich mir letzteres vorstellen? Doch nur so, dass die drei Farben aneinandergelegt werden müssen, zu einem Bildpunkt für das Auge, der sich aber einem Mosaik gleich aus drei Feldern zusammensetzt. Wie kann dies den Eindruck "Schwarz" hervorrufen? Warum sieht das Auge nicht eben dieses Mosaik, das ihm gelegt wurde? Bei diesem Gedanken hatte ich ignoriert: die drei Farben werden "kräftig" gemischt offenbar, zu einem Schwarzton, der eben kein Mosaik ist, sondern eine "homogene Masse". Doch will ich bei meinem Irrtum, meinem Versehen konsequent sein: ich stelle mir kurzerhand das Auge als Hochleistungsauge vor, das in der Lage ist, auch kleinste Farbpunkte noch einzeln wahrzunehmen: dann gibt es Schwarz als "Malerfarbe" nicht, sondern nur die Annahme, ein Aneinanderlegen von Farben, die jede für sich nur ein Teil des Spektrums absorbiert, "ungefähr zwei Drittel" aber reflektiert, könne im Auge den Eindruck: komplette Absorption, ist Schwarz hervorrufen. Ich zäume andersherum auf: die drei Faren ergeben zusammen die "totale Reflexion". Etwas muss fehlen - sonst wird mir Schwarz vor Augen.Damit kann ich das oben erwähnte Phänomen erklären, dass im Regenbogen das Rosa fehlt: nur so ist er überhaupt für das Auge erkennbar. Es wird in dieser Konstellation ein sehr intensiver ein Anteil Weiß sowie ein Rot herausgenommen, durch den Regenbogen als Umwandler, und so der Eindruck für das Auge energetisch erträglich gemacht. Dabei sehe ich Rot wie Schwarz als Alarmfarben. im Lauf der Evolution markiert Rot denjenigen Punkt wo Wärme zu Licht umschlägt, bzw. Licht in der Tiefe des Meeres, der schützenden Wasserbedeckun nicht mehr zu verkraftbarer Wärme umgewandelt werden kann, sondern eben überhaupt durchkommt, als quasi erster Lichtstrahl eines nach meinem Modell angenommen ungebrochenen Lichts: relativ gesehen - insbesondere zu sehen im Rahmen einer nachholenden Anpassung der Schutzmechanismen - ist das Wasser als Decke realtiv stärker dämmend je stärker die Strahlung ist: es stellt also keinen Widerspruch dar, anzunehmen, Rot ganz unten energetich sei die erste Farbe, die von einem neu entwickelten Auge ungeschütz verarbeitet werden musste: durch tiefes Wasser werden höherenergetische Farbtöne "überraschen-erfreulich" stark gebremst, von einem Lebewesen, das zum Bespiel gelernt hat, trotz in der Tiefe stärkeren Waserdrucks sich absinken zu lassen (wie ja auch "Augeninnendruck" eine bekannte Vokabel ist und so die Kugelform des Bulbus, der also an Ausendruck enstand, erklärt werden könnte Während ich als Rot als "Tiefwasserfarbe" ansehe, erachte ich Schwarz heute als Farbe der Ultraviolett-starken Intenstät - entgegen dem Voruteil, Schwarz sei eine "warme" Farbe ist sie eine Farbe der Nichterholung. Also muss ich konsequent auch den Schlaf als "Un-pause" sehen, als sogar Zeit erhöhter Beansprunchung. Diesen Gedankensprung schaffe ich mit der Annahme, die Nerventätigkeit sei eine Imitation von UV-Belastung bei deren Abwesenheit - fehlt es also unter Mondlicht an UV-Last, imitiert diese der nimmermüde Körper per nervöser Tätigkeit - die sich in mysteriösen EKG-Zacken niederschlagt. Es könnte sein, dass durch die Imitation bestimmter UV-Lasten der Notabbau von wähernd der Eindrücke des Tages gebildetetn Membranfetten als Speicherkörper kommandiert: das heisst - indem ich UV-Last imitiere durch nervliche Tätigkeit im "Schwarz" der geschlossenen Augen - die also vor Intensität der Exposition nicht mehr empfangen können, keine Signale mehr erhalten können - wird eine zum Beispiel noch erträgliche, bekannte UV-Last bzw. -wichtig - Lichtlast imitiert, die aber das Hirn zum Abbau von membranfetten zwingt. Es wird also im Schlaf "gelöscht", indem Memorie-Anlagen als Nahrungssilos missverstanden und missbraucht werden. Dies könnte im Unterzucker des nächtlichen leeren Magens erfolgen, der Insulinlosigkeit, des cortisolen Abbaus, der dann zum Erwachen führt. "Logisch", dass der Abbau, das Löschen von Memorywänden kein Traumerlebnis bietet - oder aber doch: eine letzte Aktivierung romantisch gesprochen führt zu Projektion und evntuellem Neuaufbau, der etwa von dem Grad der ausgelösten E_rregung als Wichtigkeit abhängt: bei hoher Lipolyse kommt es zu einem "insulinen" Wiederaufbau. Zurück zur Farbe Schwarz: Weiß ist eine "Farbe" im engeren Sinne, anders als Schwarz, da sich Weiß durch einen Verlust an Intensität auszeichnet: es ist eine Reduktion von Strahlenlast durch "größtmögliche Indirektheit". Alle Farben sind zwar vorhanden, doch kommen sie aus allen möglichen Richtungen und sind deshalb in ihrer Addition nicht mit der energetischen Intensität von UVB-Licht gleichzusetzen. Ein weiterer Beleg für meine Annahmen erkenn ich in Goethes "Schwarz-Weiß"-Versuch, den er in seinem offenbar über 1000seiten Buch zur Farbenlehre schildert: Goethe erkannte in einem Mischlicht von Schwarz und Weiss auch Farbtöne. Das bedeutet für mich, dass eine Farbe durch die Größe der Wegnahme, des Fehlens von energetischer Intensität gekennzeichnet ist - das Aug misst im Grunde also seine Belastung und ist für sein Funktionieren "überhaupt" auf das Fehlen einer bestimmten Bande des Vollspektrums "blendend" Weiß angewiesen. Die Druckerfarbe Schwarz sehe ich heute also wie folgt: entweder setzt sich Schwarz additiv durch die Summierung nicht absorbierter Strahlung zusammen - das macht keinen Sinn. Also muss ich Schwarz so erklären, dass die Wegnahme von Intensität addiert wird - zu kompletter Wegnahme. Damit kommt es zum Widerspruch in meinem Gedankengang: wie kann ich Schwarz als einen Ausdruck von zu großer Intensität sehen, der an UV-Licht entstand? Mir bleibt nur - was zu einer neuen These führt, die die obigen Ausführungen zum Schlaf allerdings bestätigen - anzunehmen, das Hirn habe das Ausbleiben von Signalen mit dem Alarm zu großer Strahlenlast gleichgesetzt, um zu einer Alarmiertheit zu kommen, zum einen an zu hoher Strahlenlast, zum anderen bei dessen kompletten Fehlen. Das ich für zu hohe Strahlenlast dasselbe Signal verwende (Schwarz) wie für Fehlen von Signalen (in der Nacht) ist aber plausibel: das Auge kann nicht mehr sehen, ist geblendet, blind - es fehlen also wie in der Nacht die Signale. Ich darf nur nicht den fehler machen, anzunehmen das friedvolle "Einschlafen" bzw. Augenschließen ("genussvolle") sei tatsächlich ein Ruhigstellen. Tatsächlich, darauf weist dieser Gedankengang hin, ist der Schlaf ein Schlaf der Vernunft: ich muss das jetzt alles, was ich erlebt und aufgenommen habe, auch auf die Reihe bekommen, dazu schlafe ich jetzt, denn jetzt ist die Gelegenheit günstig: kommt eh gerade nichts rein, oder doch besser: jetzt gerade kann ich gar nicht sehen, nichts erkennen - "dann aber ran". Wem also tagsüber keine Rätsel aufgegeben wurden, wer nichts erlebt hat, wer nichts dazulernen muss, schläft schlecht ein.
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