Die Entwicklung zum Wirbeltier


11.5. 2008 Was nicht zum Menschen als Krone der Schöpfung hinführt, kam zu früh als Spezialisierung

 

Heute fand ich die Mollusken - insbesonder Gastropoden,also Schnecken in einer Auflistung hinter den Rundwürmern (Nemathelminthes) als Stamm eingeordnet.
Wenn ich der Frage nachgehe, wie der Weg aussieht, der zum Wirbeltier führt, das verkalkte Gliederhebel intelligent und kraftsprend einsetzt, fällt mir auf, dass ich an der Schnecke fortbewegende Glieder nicht erkennen kann - während ich mir den Regenwurm sich schlängelnd und windend als Schlange vorstelle, die, wie ich weiß, aus den Saurieren sogar entstand, also sicherlich weiß, wie Hebel zu bedienen sind.
Dann also muss ich wie folgt zuschreiben: dem stamm der Weichtiere die Erfindung des Muskels als ein die amorphe , jedoch elastiche Körpermasse zusammenschiebende und auch wieder auseinanderschiebende Apparatur - wobei s für die Fortbewegung darauf ankommt, sich stabil am Boden zu verankern, um so eine wandernde Brücke zu bauen.
Erst dann also die Hinzunahme einer Wirbelsäule - vermute ich - die eine - spontan angenommen - größere Spannweite der Brück erlaubte - während also die Schnecke sich atomistisch vorwärtsraspelt, schlägt der Wurbel über gliedrig aneinandergereite Wirbeleinheiten einen weiten Bogen, wendet also das Prinzip Muskel effizienter an, ist also ein Lebewesen des Mangels, folglich im Dunkeln gegen die Sonne der Eiszeit.
Schwierig vorzustellen aber, Vorläufer des Menschen sei der Wurm, nicht die Schnecke.
Aus dem Prinzip "Brückenwirbel" folgt also die Unterscheidbarkeit der ja wohl gliedrigen Würmer (Nemathelminthes) - die also das Baukastenprinzip mit dem Ziel der Fortbewegung - und als Mangelwesen zur aktiven sparsamen Nahrungssuche - erfanden (womit also die Wirbelsäule für mich anders also die späteren Wirbel als Gliedmaßen dem CCN-Protein-Glucose-Bereich zuzuordnent ist, war übereinstimmt mit der Anlage von Nerven, die glucos versorgt werden können, weshalb noch heute also Reflexverarbeitung in der Wirbelsäule, nicht in den Fingern und Zehen stattfindet) von den Arthropoden, die also über den Brückenschlag hinaus offenbar das Vorwärtsschieben ("Sidewinding" nenne ich das mal) erfanden. Das könnte im Sand oder auf Moos oder aber im Wasser geschehen sein: das Prinzip "Arthropod" könnte als erstes in Gestalt der Floss eingeführt worden sein.
Dann wäre also die Bewegung der vom Saurier abstammenden Schlange bzw. des Aales doch eine Bewegung der Flosse und nicht mit der Bewegung der Raupe, des "Seidenspinners" gleich. Der Brückenschlag des Wurms ist im Wasser mangels Verankerungspunkt wohl wenig effektiv - vielleicht einfach nur langsam - was dann mit den weiten Wanderungen der Aale vereinbar wäre - und deshalb sparsamer. Jedenfalls schneller und also effektiver ist demgegenüber das Schaffen einer Verankerung durch das Verdichten des Wassers per Flossenschlag.
Warum aber ist dieses Sich-selber-Weghauen nicht auf dem Land enstanden: weil dazu gehört,dass der Körper über den Boden erhoben wird. Mit anderen Worten bietet das Wasser gegenüber dem Land den Vorteil, dass die Schwerkraft nicht aufgehoben werden muss.

Damit kann ich wohl den Erfolg der berühmten "Trilobithen" erklären: diese sind im Wasser zu Landläufern geworden, haben sich also einen gegenüber Flossendruck festeren Standpunkt gewählt, mußten dazu sogar an Körpermasse zunehmen - meine Vermutung also, dass es sich um Lebewesen der Warmheit, des Nahrungsübrflusses handelt, das nicht nach sondern während einer Eiszeit ausstarb.

Damit kommt aber wieder in Betracht, dass die Arthropoden ihre Verschiebungshebel über Wasser entwickelten - weil es im Wasser an Verankerungen fehlten und der Flossendruck ein uneffektiver Ersatz dafür ist.

Was bleib übrig auf dem Weg zum Wirbeltier? Den Stamm der Echinoidea darf ich nicht vergessen. Die Klasse der Insekten gehört zu den Arthropoden: die also den Apatit nicht benötigten zur geschickten Anwendung des Hebelprinzips.

Nach dem oben Gesagten werfe ich die Frag auf: warum sind das Wassertiere wohl vor allem oder sogar ausschließlich, die Echinoidea: haben sie etwa versucht, mittels sehr leichtem Chinin oder ähnlichem Leichtmaterial im Wasser per Flossenschlag zurechtzukommen? Während also die Trilobithen großes Körpergewicht in Nahrungsfülle erzielen mussten, um sich auf dem Meeresboden verankern zu können, waren angenommen die Echinoidea Leichtbauten in einer Zeit der Nahrungsnot - und verankerten sich als "Rudisten" oder Walzen gleich sedentär, indem sie Bewegungsenergie sparend auf Nahrungssuche - bei hohem Risiko, jedoch in einer Zeit von Nahrungsfülle in einer relativen Mangelnische gelernt - verzichteten. Dabei wurden ökonomisch die brückenbildenden Wirbel eingespart und deswegen (??) die Anlagen zur parallelen Gliederfüßigekit zu einem Rundstern eingeschmolzen. So dass also der Seestern vom Sedentären in neuem Reichtum grasend erst wieder gehen gelernt hat. Wobei der wegen der Aufgabe der Brückigkeit wieder zurückfiel auf die atomare Bewegung der Mollusken und Schnecken.
Das bedeutet, dass es zu einem bestimmten Zeitpunkt ein Echinodea-Leichtbaumodell geben musste, das mangels Nahrung nicht den trilobithischen Körpermassenumfang annehmen konnte - das ist wohl "kurz vor dem Lanzettfischchen": damit wurde das Kalksammeln ein Mittel, Gewicht zu gewinnen im Wasser, ohne dazu Körpermasse akkumulieren zu müssen.

Dabei war der erste Schritt des Lanzettfischchens offenbar, auf das Einschmelzen der Brückenwirbel zu verzichten.

Das könnte bedeuten, dass sich der erste kalzifizierende "Echino" gegen das Sedentäre entschied - und dazu paradoxerweise Kalk sammelte (wobei doch Korallen als kalkig gesehen werden).

Rekapitulierend: in Nahrungsarmut entschied sich die "Rudisten-Seewalze" für die Verankerung, da sie "nicht auf Grund gehen wollte" mittels Körpergewicht. Auch das Lanzettfischchen wollte kein Körpergewicht erwerben, ging also aber diesen Weg noch konsquenter. Es wurde winzig klein in Körpermasse und brachte alle Ressourcen auf für eine Fortbewegung und zwar auf Grund - wie heute noch also im Schlamm, im Sand? dank eines gegen den Auftrieb des Wassers gerichteten Gewicht der kalzifizierten Wirbelsäule.

Diese Option ist als Schulp offenbar schon früh angelegt gewesen. Schwierig aber sich die füßlerischen Kraken als Bodenläufer vorzustellen, die sie aber durchaus sein können, was allein schon das Bild der eine Schatztruhe bewachende Krake wenn nicht beweist so doch illustriert. Doch halten sich Sepien auch auf dem Meeresgrund auf.

Damit ist also ein wichtiges Prinzip der Wirbeltiere, auf Körpergewicht zugunsten der Fortbewegung zu verzichten.

 

 

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