Die Entwicklung zum Wirbeltier
Heute fand ich die Mollusken - insbesonder
Gastropoden,also Schnecken in einer Auflistung hinter den Rundwürmern
(Nemathelminthes) als Stamm eingeordnet. Damit kann ich wohl den Erfolg der berühmten "Trilobithen" erklären: diese sind im Wasser zu Landläufern geworden, haben sich also einen gegenüber Flossendruck festeren Standpunkt gewählt, mußten dazu sogar an Körpermasse zunehmen - meine Vermutung also, dass es sich um Lebewesen der Warmheit, des Nahrungsübrflusses handelt, das nicht nach sondern während einer Eiszeit ausstarb. Damit kommt aber wieder in Betracht, dass die Arthropoden ihre Verschiebungshebel über Wasser entwickelten - weil es im Wasser an Verankerungen fehlten und der Flossendruck ein uneffektiver Ersatz dafür ist. Was bleib übrig auf dem Weg zum Wirbeltier? Den Stamm der Echinoidea darf ich nicht vergessen. Die Klasse der Insekten gehört zu den Arthropoden: die also den Apatit nicht benötigten zur geschickten Anwendung des Hebelprinzips. Nach dem oben Gesagten werfe ich die Frag
auf: warum sind das Wassertiere wohl vor allem oder sogar ausschließlich,
die Echinoidea: haben sie etwa versucht, mittels sehr leichtem
Chinin oder ähnlichem Leichtmaterial im Wasser per Flossenschlag
zurechtzukommen? Während also die Trilobithen großes
Körpergewicht in Nahrungsfülle erzielen mussten, um
sich auf dem Meeresboden verankern zu können, waren angenommen
die Echinoidea Leichtbauten in einer Zeit der Nahrungsnot - und
verankerten sich als "Rudisten" oder Walzen gleich
sedentär, indem sie Bewegungsenergie sparend auf Nahrungssuche
- bei hohem Risiko, jedoch in einer Zeit von Nahrungsfülle
in einer relativen Mangelnische gelernt - verzichteten. Dabei
wurden ökonomisch die brückenbildenden Wirbel eingespart
und deswegen (??) die Anlagen zur parallelen Gliederfüßigekit
zu einem Rundstern eingeschmolzen. So dass also der Seestern
vom Sedentären in neuem Reichtum grasend erst wieder gehen
gelernt hat. Wobei der wegen der Aufgabe der Brückigkeit
wieder zurückfiel auf die atomare Bewegung der Mollusken
und Schnecken. Dabei war der erste Schritt des Lanzettfischchens offenbar, auf das Einschmelzen der Brückenwirbel zu verzichten. Das könnte bedeuten, dass sich der erste kalzifizierende "Echino" gegen das Sedentäre entschied - und dazu paradoxerweise Kalk sammelte (wobei doch Korallen als kalkig gesehen werden). Rekapitulierend: in Nahrungsarmut entschied sich die "Rudisten-Seewalze" für die Verankerung, da sie "nicht auf Grund gehen wollte" mittels Körpergewicht. Auch das Lanzettfischchen wollte kein Körpergewicht erwerben, ging also aber diesen Weg noch konsquenter. Es wurde winzig klein in Körpermasse und brachte alle Ressourcen auf für eine Fortbewegung und zwar auf Grund - wie heute noch also im Schlamm, im Sand? dank eines gegen den Auftrieb des Wassers gerichteten Gewicht der kalzifizierten Wirbelsäule. Diese Option ist als Schulp offenbar schon früh angelegt gewesen. Schwierig aber sich die füßlerischen Kraken als Bodenläufer vorzustellen, die sie aber durchaus sein können, was allein schon das Bild der eine Schatztruhe bewachende Krake wenn nicht beweist so doch illustriert. Doch halten sich Sepien auch auf dem Meeresgrund auf. Damit ist also ein wichtiges Prinzip der Wirbeltiere, auf Körpergewicht zugunsten der Fortbewegung zu verzichten. |
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