Über Dividende und Dividendenrendite
Thou shalt share - Wie ich mir einmal die Prozentrechnung ergründete Mathe war nie mein Fall - in der Schule: eher mies, die Noten. KeinWunder also, dass ich ich fast verzwefelte, und zwar bei der Lektüre der Börsenseite des "Südkuriere", die die sogenannte Dividendenrendite angibt - und zwar in Prozent. Nur für Eingeweihte: neben der Dividendenrendite ist auch in einer prozentähnlichen Form die Dividende als solche angegeben. So bedeutet etwa: Deutsche Bank vierkommafünf - NICHT das die Deutsche Bank 4,5% Dividende ausschüttet - obwohl das "nicht falsch ware", soll heissen: von der Höhe nicht schlecht läge. Aber: die beiden Ziffern sind der absolute Betrag in Euro - der fleissige Leser muss andernorts ergründen, was denn der "Nennwert" der Aktie sei Nein, nein, falsch, stupid! Die Dividende ist absolut und absolut ist auch der Kurswert - der ist selbstverständlic angegeben in den täglichen Tabellen. Interessant ist natürlich die Veränderung zum Vortag und überhaupt: gesunken, gefallen, um wieviel. Und bei der Frage nach dem Wieviel landet der Leser dann bei der Prozentrechnung bzw. um bei der Frage der Vergleichbarkeit von Änderungen mit "anderen", also fremden Veränderungen. Zurück zu meinem Kopfzerbruch: Meine Frage lautet: Wenn sich die Dividendenrendite von 10 auf 15 verändert, habbe ich mit der Differenz "5 %" auch die Veränderung des Aktienkurses mit angegeben? Wenn sich die Rendite um 5 % ändert - hat sich dannn auch der Kurs um 5% geändert? Die erste Hürde hatte ich wohl genommen: die Umkehrung des Vorzeichens gewissermaßen: eine Sinken des Aktienwerts bedeutet eine Erhöhung der Rendite. Wenn also der Kurs abstürzt erhöht sich die "Verzinsung" des Papieres, die Realverzinsung sozusagen. Je billiger ich die Aktie erwerbe, desto besser der reale "Zins". Wenn also meine Rendite sinkt, bin ich ich unglücklich: meine Aktie ist also im Wert gestiegen. Umgekehrt freut sich ein potentieller Käufer auf ein Fallen der Kurse - paradoxerweise. Unglücklich ist nur der, der zu früh in einen fallenden Kurs hineinkaufte, der arme Übereifrige: angelockt von "Deutsche Bank 15 Prozent" kauf er das Papier, das dann bei steigender Rendite immer billiger wied. Man muss also - wie in einem redaktionellen betirag beschrieben - tatsächlich "vorsichtig" sein. Was mir also "Einseitigkeit" auffällt - der Käufer in einen steigenden Kurs hat immer zwei gute Nachrichten: die Rendite sinkt immer weiter - Gott sei Dank, schon gekauft - der Wert steigt: na, das will ich meinen. Es keimt also mein Verdacht, dass die Dividendenrendite eine Ziffer ist, die bei fallenden Kursen einen Kaufanreiz darstellt. Erneut zurück zur Prozentrechnung: Quick - answer fast: the ratio of price/dividend has doubled - the price has doubled (down), too? Auf gut deutsch: bitte spontan antworten - das Verhältnis der nach wie vor gleichen Dividende ist 5 % besser geworden - ist der Preis der Aktie (die ist billiger geworden, aber um wieviel in Prozent?), hat sich der Preis der Aktie auch um 5 % bewegt? Noch mal: Änderung der Rendite in Prozent ist gleich Änderung des Aktienpreises in Prozent??! Ich meine, nicht der Einzige zu sein, der hier zögert und mißtraut. Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Doch, das ist so. Die Änderung in Prozent der Rendite ist gleich der Änderung des Aktienpreises. Einschub: das gilt bei gleichbleibender Dividende. Hierzu: die Dividende wird jährlich geändert und rührt meines Erachtens als Institution an die Grundfestender Aktie als Wertpapier. Eine hohe Dividende ist der Profit des Aktienkäufers als Anteilnehmer an einer riskanten "ostindischischen Kompagnie" - es geht darum, dass rrisikofreudige Wagende "etwas machen können", etwas versuchen können, was es idealerweise so noch nie gab. Nicht aber geht es bei der Aktie, wurde diese als Rechtsinstrument erfunden, um die sogenannte Spekulation zu honorieren. So der aktie auf den Grund gegangen, ist Handel mit Aktien und Unternehmensfinanzierung verwechslungsfähig: beides ist riskant. Genauer betrachtet, ist es aber die Unternehmung als solche, als "Reise nach Indien", die das Risiko ist. Das ist ein anderes Risiko als eine charttechnische Kehre, die eine Änderung der Wertschätzung ist. Kurz gesagt: Irrtum üder den Preis ist nicht Irrtum über die Sache. Oder "Über die Sache reeden, ist nicht über die Rede sachern. Damit soll kein Urteil über den Nutzen der Spekulation gesprochen sein. Ich glaube allerdings nicht, dass der Gott sei Dank zur Verfügung stehende Rechtsrahmen Aktie prim#r zur Spekulation angelegt wurde, sondern zur Finanzierung riskanter Unternehmungen. Ist es nicht der Kredit, der mit Sicherheiten belegt werden darf? Also handelt es sich - das kam jetzt raus bei mir - eine Fehlverteilung der Begriffe: Aktie müsste "Glaube" heissen, Kredit müßte "Einschätzung" heissen. Vergleich auch der amerikanische Begriff "Securities", den ich mir also privat jetzt als öffentiche internationale Kritik erkläre (so wie offiziell ein ironischer Ton bei der Inauguration für mich deutlich zu hören war: "our great democracy" - offizielle Ironie und Kritik - "warum nicht" - doch ist ernst zu sein vielleicht nicht nur "important" (Oscar Wilde) sondern macht vielleicht auch viel Arbeit (Karl Valtentin). Wenn also bei einem Anlass wie der Inauguration eines Präsidenten einer WEltmacht ein ironischer Unternton auch für Kinder deutlich wird, glaube ich mich in ein Märcen von Anderson versetzt...Anderseits kenne ich aus den Ostblockzeiten wohl, was sich hinter ungezähmten ernst verbergen kann. Dann also nicht nur Balance of Power sondern vielleicht auch Changes from feelings hurt. Zurück zur Prozentrechnung: warum will ich die Frage nicht sofort bejahen? Weil ich nicht genau denken will - ich schweife ab: Wenn etwas zum Teil vom Ganzen hinzuaddiert, hinzugezählt oder weggenommen, subtrahiert wird, dann ändert sich sicherlich nicht bei unterschiedlichen Subraktionen und Additionen in geicher wenn auch proportionaler Weise das Verhältnis von Ganzem und Bruchteil. Hört sich kompliziert an - ist es insofern, als es um zwei Verhältnisse geht: zum einen das Verhältnis von Dividende (Tiel) und Akteienpreis (Ganzes), zum andern das "Verhältnis" von Vorher und Nachher: wie hat sich dieses Verhältnis geänder - das ist für mich schnell ablesbar, wenn ich täglich die Zeitung leise: heute 15 Prozent, morgen 16 %. Was ich aber wissen will ist eine ähnliche Messziffer zum Akteinpreises: natürlich kann ich mir Vortagespreis und Heutepreis rausschreiben und versuchen die Änderung in Prozent zu errechnen - denn angegeben ist das hier uaf meinem Kurszettel eben nicht. Angegeben ist nur die Dividendenrendite, also das Verhältnis Preis - feststehende Dividende. Und die paar Prozente, das bißchen verlauf kann ich schon behalten, das habe ich schnell wieder raus, ich bruache mich nur ein bischen zu erinnern - von welchen Traumrenditen ich mich anfangs habe anlocken lassen, um wieiel noch besser die jetzt geworden sind. Ich muss also unterscheiden:die Rendite ist ein Verhältnis, eine Relatiion. Indessen ist das "Verhältnis" von gestern zu heute eben keine solche Relation, kein Quotient, kein Verhältnis. Hier in diesem Zusammenhang nicht:Ich bilde eine Differenz, addiere, subtrahier, im Kopf, aus dem Griff: heute 15, morgen 20 - das ist eine Differenz, kein Verhältnis. Mein Problem "mit der Zeitungsseite" ist ja, dass ich mir gerne aus dieser Änderung eine Prozentzahl machen würde, die nämlich als Information fehlt. Kann ich nämlich sagen 5 % Änderung Rendite - das gibt mir gleich mit an 5 % Änderung Preis. Diesem Service will ich nicht trauen. Denn: zweitens ist mir in Fleich und Blut übergegangen, dass "bei" Prozentänderung, die größere Zahl obens steht und gleich bleibt, der Nenner sich ändert -- aber moment mal, das ist ja Humbug: Prozent heisst: Hunder ist der Nenner, steht unterm Strich. Na gut, dies erkannt: ich steht vor dem Problem - war doch richtig --- dass sich die "Hundert ändert" Das "Ganze", der Preis ändert sich , dea absolute Stück vom Kuchen bleibt gleich. Vieles spielt als eine Rolle, aber es fällt auch was ab an Erkenntnis - so kamm ich zum dem SChluss, dass die Prozentrechnung vor allem der Veranschaulichung "sehr ungleicher" Verhältniss dient: es ist eine wundersame Ausnahme, dass eines der bieden gleich ist beim Vergleich, sei dies das Ganze als absolute Menge oder aber die absolute Fläches des Kuchenstückes. Meist greife ich zur Prozentrechnung bzw. existiert diese überhaupt nur - so meine Vermutung - um schwierige Verhälntiss anschaulich darzustellen. Das gilt auch für Änderungen in der Zeit, für "Prozessuales": Gestern war 10, heute 20 - verdoppelt,
ungern sage ich "100%" Was bleibt: die Prozenbtrechnung geht über das Bruchrechnen "selbstverständlich" nicht hinaus - und: das Prozentrechnung ist ein verzicht auf das Vergleichen2 von Brüchen bei "schwierigen", komplexen Verhältnissen, "ungraden Zahlen". und eine Dezimalisierung, um das an 10 Fingern abzählen zu können. Nach wie vor wundersam für mich: Um 5 Prozent größer geworden ist die Dividende --- das ist eben "Holzweg": das "Zweischneidige" des Prozentualen. So ist das in dem hier vorliegenden Fall nicht richtig, formuliert: es geht hier darum das zu fünfen "noch etwas", nämlich nochmal 5% hinzugekommen sind: von 5 AUF 10 Prozent. Dass dies eine Änderung von 200 Prozent darstellt - darum geht es hier nicht. Dies einmal geklärt, bleibt auszuführen: ob sich - allerdings: "nur - die Größe des Kuchens oder - allerdings "nur" - die Größe des Kuchenstückchens ändert spielt tatsächlich keine Rolle für den Proport: Hutschnur ist Uhr-Schnutzpiepegal -- aha. Meist "ändert sich allerdings beides, dann will ich zwei Vorgänge mir dzeimal an den Fingern verlgiehcn können . Das ist wichtig 15 zu 17 gegenüber 17 und 4: das sagt mir nichts: 5 Prozent gegenüber 9 Prozent, klar: der Unterschied -- allerding jetzt Differenz!, simples Plus Minus,, "Wirtschaftsmagazin", das sagt mir was - fast ebenso viel , wenn auch ohne PP die dezimalisierten Stellen hinter Kommata. Nach wie vor wundersam: Wenn meine Tellergröße gleichbleibt der Kuchenteller aber größer wird, drückt die Änderung der Messzahl "Dividende" als Proportion in Prozentausgedrück bei umgekehrtem Vorzeichen auch die Änderung der absoluten Fläche des Kuchens dar. Wie kam ich nur je auf andere Gedanken? ,Wenn also heute die Dividendenrendiite 5 % beträgt, morgen 12%, dann änder sich auch der Aktienpreis um 7 % (nach unten). Von der Deutschen Bank ging ein Rat aus: beim Aufstieg lieber die ersten 10 Prozent verpassen ...
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