Lernhilfe Glykolyse/Gärung


Ist das Wort Glykolyse gleichbedeutend mit "Gärung"?

Vorbemerkung: ich stelle diesen Text nun doch unkorrgiert bzw. nicht weiter korrigiert ins Netz - weil ich beim Korrigieren die Schuld bei mir suchte: ich hielt für doch längst geklärt, dass Glykolyse nicht Gärung ist, insbesonder: dass das Wort "aerobe Glykolyse" nicht verwendet ist --- das ist für mich überraschend nicht der Fall. Es wird der Begriff "aerobic glycolysis" durchaus verwendet -- umso "dringlicher" also mein aufklärerrisches Anliegen ...

 

"Es gärt" - das bedeutet doch :
1. Es ist Kohlendioxid vorhanden, es prickelt.
2. Es ist sauer, "vergoren" (kommt von der Kohlensäure, H2CO3 kann man als Hplus jedenfalls schmecken)
3. Es ist auch schon das erwünschte Produkt vorhanden, Alkohol, Ethanol.

Damit umfaßt der Begriff Gärung auf jeden Fall Folgeprodukte des Pyruvats (oft habe ich Pyruvat - wohl weil davon auch H-Protonen "abgehen", begrifflich mit Milchsäure verwechselt. Milchsäure/Laktat ist aber Folgeprodukt des Pyruvats.

 

Nach Horn, Biochemi ist Pyruvat das Endprodukt der Glykolyse.

Entweder ist Glykolyse als Begriff nicht mit Gärung identisch,
oder es gibt einen vom landläufigen "Gären" abweichenden Begriff der Gärung in der Chemie. Ich schreibe das folgende, ohne durch Nachlesen einen vielleicht dummen Fehler meiner korrigiert zu haben...


Dabei will ich beachten, dass auch die Milchsäure (man sagt doch, Milch "gäre", nein: Milch wird sauer) eine Säure ist, die wie die aus CO2 entstehende Kohlensäure sauer machen kann.

Weiter wichtig: Alkohol, Methanol entsteht neben CO2, "wie Sekt": es prickelt und macht beschwipst.

Somit ist also Ethanol eine direkte Alternative zum Acetyl-CoA-"Zweier-C", das in den Krebszyklus eingebracht wird. was ich überprüfen will: Bakterien, die Alkohol herstellen, haben den Krebszyklus nicht (ist logisch nicht zwingend, beide Wege können vorhanden sein; so wie beim Mensch Krebszyklus und Laktabelassenheit alternativ existieren, siehe Grafik bei Horn).

 

Weiter wichtig: Horn weist auf den irreführenden Charakter der Begriffe "aerobe bzw. anaerobe Glykolyse" hin: Es wird in keinem Fall Sauerstoff verarbeitet. Gemeint ist die Umgebung, das Umfeld: Gestellt wurde die Frage, warum Krebszellen den Krebs-Zyklus NICHT aktiviert haben, auch dann ncht, wenn Sauerstoff vorhanden ist - was ich mir von nun an so merke, das anstehende Arbeit, nämlich ein vorhandener Rohstoff, ein angelieferter Rohstoff, "gar nicht" verarbeitet wird.

Dazu zweierlei:

Meines Erachtens irreführend ist, sich den Satz zu merken:

Krebszellen vergären, sie atmen nicht

Denn: unausgesprochen bzw. der Rhetorik willen wird so beim Merkenden ein Widerspruch aufgemacht - er geht, um die Eselsbrücke benutzen zu können, "von einem" Gegenteil, von einem Gegensatz aus, dass es sich nämlich um logische Antipoden handelt.
Wer also vergärt, der atmet nicht - bei Krebs ist das so -- auch dann, wenn O2 vorhanden ist. Das ist fatal wahr: Gerade der Begriff "aerobe Glykolyse" (fast immer aber ist eben von der anaeroben Glykolsyse" die Rede) zeigt bei genauerem Überlegen, dass Glykolyse auch die Vorstufe zu Atmung sein kann.

Moment mal: "aerobe Glykolyse"- das ist in Ordnung, deshalb bleibt's unerwähnt ( sorry, jetzt bei Korrigieren fällt es mir auf: aerobe Glykolyse bleibt unerwähnt, weil aerobe Gärung nur das Heikle ist, und Glykolyse nicht Gärung -- schreiben wollte ich also von "aerober Gärung", von "the Warburg effect". Dabei tut sich mir aber die Frage auf: stellen "manche" Bakterien (nämlich die nicht fakultativ aeroben denn nur die Gärung ein oder nicht auch schon eine Stufe vorher schon die Herstellung von Pyruvat? In der Antwort auf diese Frage liegt wohl viel Erfahrbares zur Funktion des Pyruvats).

(s. aber unten: "bei den Bakterien"-- ich möchte hier heute beim Korrekturlesen einflechten: beim Menschen ist zwar Gärung zu Laktat und Atmung kumulativ möglich, viele Baktieren hingegen, wie ich durch Nachlesen herausfand stellen aber eben in Aerobität, bei Sauerstoff die Glykolyse ein)

--- dem Herrn Warburg ging es um die anaerobe Glykolyse: die ist auch in Ordnung, weil es eben gar keinen Sauerstoff gibt, was soll da der Krebszyklus.

Aber. mir fällt jetzt auf: tatsächlich wird "aerobe Glykolyse" kaum gebraucht als Begriff - weil, so erkenne ich in diesem oment, sie nichts mitteilt. Oder noch noch besser: anaerobe Glykolyse: wo kein Sauerstoff, da kein Krebszyklus. Wirklich nützlich ist der Begriffnur als Hinweis darauf, dass Glykolyse nicht immer zur Atmung führt, so viel steckt aber auch im landläufigen begriff yon Gärung. Und "aaerobe Glykolyse" - dasss bei Vorhandenheit die Glykolyse betrieben wird kann man dem "Krebs" nicht vorwerfen: sie ist auch eine Vorstufe der Atmung. Wenn also gesagt wird, trotze Aerobizität betreibe die Krebszyle die Glykolyse ist das so nicht richtig, möchte ich hier sagen: gerade wenn Sauerstoff vorhanden ist, wird Glykolyse als Vorstufe des Krebszyklus betrieben Der Satz "Krebszelle betriebt aerobe Glykolyse" ist also zwar nicht flascsh, jedoch irreführrend, da der Leser, weil er eine Rhetorik unterstellt und am Witze teilhaben möchte, davon ausgegeht, es dürfe - wenn Sauerstoff vohanden 2eigentlich nicht vergoren werden".

Was aber sein könnte: bei mir hat sich eine falsche Begriffsauffasung festgesetzt:
Gärung meint wie nach landläufigem Begriff die Herstellung von Sauerem, von Laktat oder Alkohol plus CO2, das Kohlensäure wird.
Und "aerobe Glykolyse" wird im Warburgschen Sinne eben als doch (entgegen Horn) als in gerade oigem Sinne "Gärung" gleichbedeutend gesehen. Dann läßt sich zumindest dem Beklagnis-Satz entnehmen, dass der Krebszelle die "aerobe Glykolyse", nämlich die Hineingabe von C-Zweiern in die Atmung fehlte - diese also z.B. "total abnormal" seien.

Dabie wird aber der Begriff Glykolyse mit einm Prädikat zu "Gärung und Nichtgärung" gemacht:

"aerobe Glykolyse" ist das Hineingeben von C2 in den Krebszyklus, "anaerobe Glykolyse" ist die Gärung im landläufigen Sinne.

Es fällt mir sehr schwer - mein Denken schwankt hin und her:

Wenn ich nun sage: "aerobe Glykolyse" meint. Sauerstoff sei vorhanden, so ist das nun wrklich etwas anderes als zu sagen: "eine nichtgärende Glykolyse findet statt".

Krebszellen betreiben aerobe Glykolyse: na ist doch primat, wenn die Herstellung von C2-Körpern gemeint ist, oder aber Krebszellen betreiben aerobe Glykolyse: na sehr verzichtend auf Krebszyklus, aber Glykolyse betreiben sie schon. Hier meint also Glykolyse Gärung.

Ich werde - keinen anderen die Schuld geben - in Zukunft merken: Krebszellen betrieben im Aeroben eine Gärung (sage nicht Glykolyse). Krebszellen betreiben anaerobe Gärung - das versteht sich von selbst. Ich sage aber nicht Krebszellen betreiben anaerobe Glykolyse - das ist ein Pleonasmus und baut sogar einen konträren bEghriff auf: Glykolyse konträr zu Gärung führe "immer" zum Krebszyklus. Das ist dann konträr zu dder eingangs eräwhnten Definition bei Horn, wonach Glykolyse dsa Pyruvat zum Entdprodukt hat. Also Vorstufe von Gärung und Atmung.

Noch einfacher: Ich möchte Glkolyse von Gärung unterscheiden.

Ich möchte auch bei Krebszellen nicht mehr von Glykolyse sprchen, sondern von Gärung.

Aerobe Glykolyse: könnte den in den Krebszyklus führenden Weiter-Weg der Glykolyse bedeuten, Dann darf ich nicht sagen: Krebszellen betreiben aerobe Glykolyse - das wäre klar FALSCH: Hier zeigt sich, dass es beim Begriff "aerob" nicht um - klar, dass Sauerstoff nie verarbeitet wird, das muss man auch wissen --- den Weg zum Krebszyklus als Fortsetzung der Glykolyse handelt, sondern um die Anwesenheit von Sauerstoff.

Esgebnis: von aerober Glykolyse ist zu schweigen. Gemeint ist aerobe Gärung. Und Glykolyse ist nicht Gärung, meines Erachtens.

Und aufpassen will ich auch mit "aerob". Als Adjektiv ist damit nicht das Münden in die Atmung, den Krebszyklus als WEiterung des Begriffs Glykolyse gemeint, sondern gemeint ist das Vorahndensein von Sauerstoff -(elches offenbar die Weingärung verhindert, nicht aber den krebs... Daraus folgt für micht als Nichtwinzer das "Allerletze": der Warburg'sche Witz könnte darin liegen, dass Sauerstoff beim Wein die Gärung verhindert, nicht aber "beim Krebs".

Meine weiterführende Überprüfung: ich weiss dass es fakultativ aerobe Bakterien gib bzw. solche, die mit Sauerstoff nicht leben können. Gehören denn alkoholgärende Bakterien dazu? Stellen die wirklich bei Sauerstoff die alkoholproduktion ein.

Und: beim Menschen geht es nicht um Alkoholherstellung (worauf Horn unterhaltend hinweist), sondern um die Herstellung von Laktat.
Gehören also Laktatzellen zu anaeroben Zellen, die mit Sauerstoff klarkommen, ohne diesen bearbeiten zu müssen?
Ich weiss inzwischen (hab' nachgeschaut): klar, es gibt "nicht-fakultativ" aerobe Bakterien, die keinen Sauerstoff "abhaben können", die bei Sauerstoff ihre Produktion einstellen.

What is it that makes their home (Zellmembran, dem O2 ausgesetzt z.B., doch wehrhaft, some kind of mural) so appealing that they do not care about "you too" (their dough doing the O2)?

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