Benken in der Schweiz wird als Standort eines atomaren Endlagers diskutiert. Die Schweizer Bürger werden darüber abstimmen, ob Benken Standort eines atomaren Endlagers werden soll.

Mehr als 2000 Seiten umfaßt ein Gutachten, das die die Schweizer Entsorgungsgesellschaft Nagra (Eidgenossenschaft nd Kraftwerksbetreiber) zur Frage der Geeignetheit des Standortes angefertigt hat. Es geht um die Frage, ob der "Opalinuston", in dem der Atommüll gelagert werden soll, eine geeignete, sichere Gesteinsschicht ist.

Das ist für einen geologischen Laien beispielsweise zweifelhaft, wenn er via Google etwa folgende Fundstelle zu "Opalinuston" zutage gefördert sieht: "(..) Im bergfrischen Zustand (...) oftmals (...) hart und geklüftet. An der Erdoberfläche (...) bei Sulzbach/Rosenberg (...) weiche Hangformen, die zu Rutschungen neigen." (...) "bedingen die wasserstauenden Eigenschaften der Tone das Auftreten zahlreicher Quellen."
http://www.angewandte-geologie.geol.uni-erlangen.de/
Bei der Frage nach der geeignetheit von Tonschichten geht es also wohl vo allem um die Gefahr von "Wassereinbruch" bzw. illlustrativ vielleicht um ein "Durchrosten" von Fässern - was bei mir zwar den Verdacht von "Politikbefrachtetheit" weckkkt, im Vergleich aber zur Einlagerung in wasserfreien Salzstöcken durchaus "physikalisch" sinnvoll erscheint: warum nicht die "wasserstauende" Eigenschaft des Tons zur Abdichtung nutzen?

Aus der angegebenen Literaturstelle geht außerdem hervor, dass der Opalinuston eine Tonschicht des mittleren Jura ist, der sich durch gegenüber älteren Tonschichten des Jura als in der Farbe heller auszeichnet. Dies lenkt den Blick auf größerer geologische Zeiträume - auf die Probleme der gegenwärtigen Klimaänderung - auf den ersten Blick erkläre ich mir die helle Farbe des Tones mit einer vermehrten Einsatz von Kalk, von Calcium in zunehmend wärmerem Wasser, das weniger Schutz gegen Sonneneinstrahlung bot.* Nach meinen Recherchen zur Erdgeschichte stellt sich für mich die Frage - angesichts der Diskussion . um die bzw unstreitig bereits eingetretene Erderwärmung, in welchen Zeiträumen denn ein plötzlicher Umschalg z.B. in eine "Eiszeit" möglich ist. Das Voralpenland ist eine Landschaft der Nacheiszeit, in der "wir" uns noch immer befinden: ist also ein Einritt einer Eiszeit in einer den Zeitraum von Atommüllverwahrung nicht überschreitenden Zeit denkbar bzw. angesichts der erdgeschichtlich erstmaligen "einmaligen", rapiden, vom modernen Menschen verursachten Klimaerwärmung ebenso erstmalig möglich (insbesondere durch plätzliches Wegkippen des Golfstromes?

Darüber muß aber vom Schweizer Stimmbürger nicht entschieden werden - ihm wird ein Standort "vorgeschlagen", der von Experten als für "geeignet erklärt worden ist - wogegen er also eine Art Veto einlegen kann.

Glosse des Verfassers:
Wählerwerben und Atomspaltung

Benken liegt 4 km von der schweizerisch-deutschen Grenze, 38 km westlich des deutschen Konstanz und benachbarten Schweizerischen Kreuzlingens, auf der Südseite des Oberrheins, der südlich des Schwarzwalds vom Bodensee in westlicher Richtung nach Basel fließt.

Die Abfälle werden im Schweizer Kanton Aargau in sogenannten Castorbehältern gelagert.

Sie sollen oberirdisch 40 Jahre lang abkühlen, bevor sie unterirdisch gelagert werden können

Bermerkung: nicht immer wird in Beiträgen der Zeitraum angegeben, in welchem eine sichere Verwahrung unter Tage gewährleistet sein muß. Mit anderen Worten: bei meinen Recherchen fand ich es schwierig, herauszufinden, welche "Sorte" radiiaktiven Mülles bzw. welche radioaktiven chemischen Elemente mit welchen Halbwertszeiten eingelagert werden müssen.

Die Kosten des Endlagers betragen 5 bis 4 Mrd Franken.

Situation in Deutschland;
Nach einem Bericht der Zeit vom 26. Juni 2003 sei die Suche nach einem für Jahrtausende sicheren Lager "eine der schwierigsten gesellschaftlichen Aufgaben" - so der damalige Umweltminister Jürgen Trittin. Mit anderen Worten: ein Endlager war zum damaligen Zeitpunkt noch nicht gefunden, und bisher erzeugte Atomabfälle sind somit nur "zwischengelagert".

 

Am 14.6.2000 hatten die deutschen Stromerzeuger und die rot-grüne Bundesregierung sich darauf geeinigt, die Restlaufzeiten der Atomkraftwerke zu begrenzen - mit anderen Worten: beschlossen den Ausstieg der Bundesrepublik Deutschland aus der Atomkraft.
Mit dieser Entscheidung wurde auch das für den Standort Gorleben im Wendland geplante Endlager ein Entschluss gefasst. Nach 20 Jahren Erforschung der geologischen Verhältnisse in den Salzstöcken nahe der ehemaligen Grenze der DDR sollte nun doch nicht hier der atomare Abfall seine "Ruhestätte" finden. Regierung und Stromkonzerne einigten darauf, weitere Forschungen in Gorleben bis auf weiteres einzustellen, wohl auch um die Proteste der Atomkraftgegner zu beenden (gegen den bereits für nichtwärmeerzeugenden in Betrieb gegegangenen Schacht Konrad bei Salzgitter - nicht im Wendland - waren in 2000 gerichtliche Klagen anhängig). .

Somit war das Problem der Endlagerung bereits angefallenen Atomsmülls wieder offen. Der damalige Bundesumweltminister Trittin befürwortete die Suche nach besseren Standorten. Damit war er in Übereinstimmung mit dem Ergebnis der Sachverständigen des von ihm einberufenen "Arbeitskreis Auswahlverfahren Endlagerstandort" abgekürzt "AKEnd". Die Wissenschaftler kamen zum Schluß, dass mindestens zwei alternative Standorte zu erforschen seien.

Die Forderung des Ministers stieß - so der Bericht der Zeit - auf Widerstand der Atomwirtschaft. Diese hatte für Gorleben bereits mehr als 1,3 Milliarden Euro investiert. Für eine weitere Forschung wären weitere 2 Milliarden erforderlich.
Diese könnten aus dem Entlagerungs-Fonds der Stromerzeuger genommen werden, dessen Rückstellungen sich auf 35 Milliarden Euro belaufen. Genau dies war das Ziel eine im Jahr 2003 geplanten Regelung der EU und eben dies diesForderung der EU-Energiekommissrin Loyola de Palacio, die damals aber weder bei Bundesregierung noch Stromerzeuger Widerhall fand. Die Bundesregierung ließ verlauten, die geologischen Befunden stünden einer "Eignunshöffigkeit des Salzstocks Gorleben nicht entgegen". Dies ist durchaus umstritten. Geowissenschaftler erheben Einwände, u.a. Detlef Appel aus Hannover, der zu den Verfassern eines Handbuchs zur Entsorgung von gefährlichen Abfällen gehört.

Situation in der Schweiz:

Im Gutachten der Nagra, mit dem diese bei den Schweizer Behörden den sogenannten Entsorgungsnachweis verlangt (der Betrieb von Kernkraftwerken ist nur dann "zulässig", wenn der Nachweis der Entsorgung erbracht werden kann), kommen Experten zu dem Ergebnis, dass der Opalinuston bei Benken eine zur Lagerung von Atommüll geeigente Gesteinsschicht ist.

Opalinuston - was ist das?

Unter Ton versteht man Erdmaterial, das sich aus vielen kleinen Partikeln zusammensetzt, aus kleinen Gesteinspartikeln, die durch Erosion entstanden sind.

Gestein kann ursprünglich nur durch Abkühlen des heißen Erdinnerns entstehen - die Erdmasse kann dabei "unterirdisch" - ohne Vulkanausbruch! - nach oben dringen, sich dabei abkühlen und verfestigen (das dabei entstehende Gestein wird "plutonisch" genannt) oder aber explosionsartig unter Druck durch enge Auslässe, Spalten ausgeschleudert oder herausgepresst werden (solches Gestein wird als "vulkanisches" bezeichnet).

Das weitaus häufigste Material der Erdkruste, des Erdmantels (tief im Kern wird Eisen oder auch Nickel vermutet) ist das chemische Element Silizium.

"Sand" besteht zum weitaus größten Teil aus Silizium.

Silizium kommt in der Natur wohl ausnahmlos nur in Verbindungen vor. Es ist mit Sauerstoff verbunden und damit ein sogenanntes Oxid (chemische Formel SiO4).

In der äußersten Erdschicht überwiegen Verbindungen von Siliziumoxid mit Aluminium (AlSO4).

Die äußere Erdscshicht wird deshalb "Sial" genannt.

Darunter liegen Schichten, in denen Verbindungen des Siliziumoxids mit Magnesium überwiegen.

Die tiefere Erdkruste wird deshalb "Sima" genannt.

Wie verhält sich der Begriff "Ton" zu diesem "Urgestein"?

Abgekühlte, an der Erdoberfläche liegende Schichten mit Aluminium- oder Magnesiumverbindugnen des Siliziumoxids werden durch Erosion zerkleinert und durch Wind, Wasser (Flüsse, Meeresbrandung) und auch Sonneneinstrahlung (bzw. gefrierendes Wasser) zu feinsten Körnchen zerrieben.

Gesteinsstaub bzw. Sand kann abgelagert und zu festen Massen verbacken, zusammengepreßt werden - Sandstein entsteht auf diese Weise. Bei Sandstein handelt es sich also um durch Erdkräfte, durch Druck zusammengespresste feinste Teilchen von Siliziumoxid in Verbindungen vor allem mit Magnesium und Aluminium.

Gegenüber Sandstein ist Ton von cremiger Konsistenz - und zudem anderer Farbe.

Zum einen waren Tonschichten offensichtlich geringerem Druck ausgesetzt - könnten konsquent fortgedacht - also noch "weiter" zusammengepresst werden - zum anderen setzt sich Ton nicht nur aus Siliziumverbindungen zusammen, sondern besteht aus feinsten Teilchen einer gewissermaßen "künstlichen" Substanz, die nicht durch Vulkanismus bzw. Plutonismus enstand, sondern ein Erzeugnis von Lebewesen ist.

Es handelt sich um Kalziumkarbonat - chemische Formel CaCO3. Diese auch einfach "Kalk" genannte Substanz ("Gips" hingegen ist Kalk mit Schwefeloxidanteilen) wird von Korallen und anderen Kleinstlebewesen ausgeschieden, die so einen Schutzpanzer bzw. ein Skelett herstellen.

Tonschichten stammen deshalb aus Gebieten, die einmal vom Meer oder von Gewässern überflutet waren. Dabei ist zu beachten, daß Kalk auch auf "natürliche" Weise abgelagert werden kann - etwa ist dies die weiße Substanz, die am Heißwasserboiler bei sogenannter Verkalkung hängen bleibt. Geologisch gesehen sind solche Tropfsteinhöhlen eher seltene dann aber um so spektakulärere Phänomene - wie etwa die weißen Terrassen von Pamukkale.

Wird Kalziumkarbonat unter sehr hohem Druck und bei hoher Temperatur gepresst, gerät etwa eine kalkführende Schicht tief unter die Erdoberfläche, entsteht Marmor.

Anders als Kalk oder Marmor weist Ton neben Kalziumkarbonat aber auch noch "Sand", also Silizimanteile auf, was den grauen, gegenüber Kalk dunkleren "Ton" hervorruft.

Demgegenüber abzugrenzen ist Lehm: anders als Ton kann Lehm kaum bzw. sehr viel weniger leicht zu Töpferware und Keramik verarbeitet werden. Dies liegt an einem gegenüber Ton niedrigeren Kalziumkarbonat- bzw. Kalkanteil.

Am anderen, "höherwertigen" Ende der Skale steht der Begriff "Mergel", mit dem ein Ton mit sehr hohem Kalkanteil benannt wird.

Festzuhalten ist weiter:

Tonschichten sind relativ frische Ablagerungen, die noch nicht durch hohen Druck oder Vulkanismus - man sagt: morphologisch - umgewandelt wurden.

Das könnte zum einen bedeuten: schon geringer Druck durch neu lastendes Gestein etwa oder sehr hohe Temperaturen könnten Tongestein umwandeln, etwa zu einer marmorähnlichen Substanz.

Einbrechendes Wasser könnte Ton zu seinen Bestandteilen aufllösen. Eventuell kommt daher auch der Begriff "Löss" für eine vom Wind verwehte, also zuvor ausgetrocknete, tonige Substanz, die Tausende Kilometer weiter abgelagert wird. Denkbares Szenario ist also eine Aufwärtsbewegung einer z.B. wenige Meter unter der Erdoberfläche liegenden Tonschicht durch erdbebenähnliche Bewegungen, worauf durch Winderosion diese zu Tage liegende Tonschicht aufgebrochen, aufgelöst und abgetragen wird.

Zum anderen könnte aber gerade das Noch-Vorhandensein jahrmillionenalter Tonschichten gerade Beweis ablegen dafür, dass es sich - jedenfalls bislang - geologisch sehr ruhige Schicht handelt, in der z.B. niemals Vulkanismus oder sehr hoher Druck vorkam - denn dann gäbe es den Ton nicht mehr.

Offene Fragen, die im Gutachten angesprochen werden, betreffen demzufolge nicht primär die "Ruhe" des Opalinustons, sonderm insbesondere eine mögliche Gasentwicklung im Endlager.

So bitten etwa der Landkreis Konstanz bzw. der Kreistag in einer politischen Stellungnahme gegenüber den Schweizer Stellen, die Entscheidung über den Entsorgungsnachweis zurückzustellen, bis der "Sachplan Geologische Tiefenlager" beschlossen sei.

www.entsorgungsnachweis.ch
Website der Schweizer Behörden - Gutachten und Unterlagen sind online einsehbar. Schriftliche Stellungnahmen - jeder Bürger war aufgefordert - bis 12. Dezember 2005 - seine Eingaber an das Bundesamt für Energie zu machen.

 

Das Schweizer Mittelland

ist vor ungefähr 30 Millionen Jahren entstanden, also im Zeitalter des Tertiärs (60 bis 2 Mio. vor Christus). Das Mittelland ist ein auch "Trog" genanntes Becken, das aus Erosionsgestein besteht, vor allem aus kalkigem Sand, Mergel und Ton. Kurz zur Erinnerung: die bekannten Eiszeiten fanden im sogenannten Quartär statt, die letzte der Eiszeiten ging vor ca. 10 000 Jahren zu Ende).

 

Der Boden des Schweizer Mittelland hat große Anteilen an Sedimentgestein - das Gebiet wurde nach Senkung von Meer überflutet. Kalkausscheidende Organismen - u.a. wohl auch Korallen - sorgten für Kalkablagerungen auf dem damaligen Meeresboden.

 

Dieser Trog - oft auch wird das Wort "Mulde" gebraucht - enstand wohl als eine Art nach unten gerichtete Falte, als sich von Süden her der Kontinent Afrika gegen Europa schob, und so die Alpen auffaltete - im Süden entstand eine Hebung, im nördlicheren Mitteland eine Senkung, eine sogenannte Geosynklinale. Dies geschah noch vor Beginn des Quartärs, früher als 60 Mio. v. Chr.

 

Als sich der Boden des Schweizer "Nordtroges" vor ca. 60 Millionen Jahren wiederum hob und das Meer zurückwich, entstand durch Erosion ein Karstgebirge (Kalkstein ist leicht durch Wasser erodierbar, bekanntes Beispiel die nordjugoslawischen Höhlen), das langsam abgeschliffen wurde - und heute kaum mehr vorhanden ist.

 

 

Vor 200 Millionen Jahre...

.... bildeten Europa und Afrika eine einheitliche Landmasse, die sich später voneinander trennten und auseinander bewegten, in der Kreidezeit, also vor ca. 120 Mio Jahren, jedoch kehrtmachten und - wohl viel später erst - durch Aufeinanderschieben zur Auffaltung von Alpen, Karpaten und auch nordafrikanischem Atlas-Gebirge führten.

Während der Süden sich hob, wurde der Norden zur sog. Geoynklinalen- zur unterliegenden Hälfte - der Süden schob sich über den Norden, welcher einsank.

Das kristalline Gebirge der Auffaltung, Aufwärtsbewegung tritt im Zentralmassiv der Alpen hervor, aber auch in den Vogesen und im Schwarzwald - nicht aber im Schweizer Mittelland. Demnach ist der Schwarzwald näher den Alpen verwandt als das Schweizer Mittelland.

 

 

Während der jüngsten Periode der Eiszeiten...

entstanden durch Erosion der Gletscher Sandsteine, sogenannte untere Süßwassermolasse, Grundmoränen als Abschleifprodukte von Gletschern und Gewässern, so auch das "Kies ", das in der sogenannten Zwischeneiszeit des Pleistozän entstand.

 

Das älteste Erdgestein...

... ist ungefähr ca. 3,8 Millionen Jahre alt. Es gebe aber aber Sedimentgstein mit eingeschlossenen Mineralien, die 4,1 Millionen Jahre alt sind. Das bedeutet wohl: was "vor" 3,8 Mio vor Christus entstand, ist abgeschliffen worden - zu kleinsten Mineralien - oder wieder in den Schlund der vulkanischen Erdtiefe hinuntergezogen worden.

 

*
Das Hellerwerden der Tonschichten im Jura mit einem zunehmenden Gebrauch von Calcium bei Meeresbewohnern zu erklären hat einen Bezug zum Menschen.

Die Meeresbewohner des Saurierzeitalters - im folgenden schildere ich meine unbewiesenen Annahmen - sahen sich angesichts einer langsamen Erwärmung der Erde gezwungen, zunehmend "weiße" Kalkpanzer zu bilden. Dies deshalb weil bei wärmerem Wasser ihre Körper ebenfalls wärmer wurden und dies die Entstehung von aggressiven Sauerstoff-"Radikalen" begünstigte, insbesondere unter Lichteinwirkung etwa in einer algenführenden meeresoberflächennahen Wasserschicht. Diese ersten "Kreideammoniten" entschieden sich angesichts der im warmen Wasser floriernden Pflanzenproduktion ebenfalls dazu, zu "Füllhörnern" zu werden, nämlich den Weg der Synthese zu gehen, und nicht denjenigen der Bewegung und Verbrennung. Mit der gewonnen Nahrung wurde an Wärme Bindegewebe zur Kalkeinlagerung produziert, die Nahrung wurde nicht zu Bewegung verbrannt.
Bewegung würde allerdings - so meine Anschauung - das Lösen bzw. den Verzicht auf Panzer ermöglichen - indem nämlich die rasche Verbrennung von Sauerstoff einen Sauerstoffdruck beseitigt und die Entstehung radikalisierten Sauerstoffs vermindert. Das ist dementsprechend immer das Vorgehen von Tieren an Land. Unter Wasser kann es also effektiver sein, den geringeren Sauerstoffdruck nicht durch Verbrennen zu beseitigen - insbesondere dann, wenn die reichlich vorhandene Nahrung nicht gesucht werden muß. Umgekehrt setzt das Verbrennen wertvoller Baustoffe eine noch viel größere Zufuhr voraus - die dann also durch Verbrennen, sozusagen per Arbeit, per Bewegung erwirtschaftet werden muß.
So erkläre ich die Funktion der Schilddrüse als Wachstumsorgan und auch als "Knochenbauer": das aus dem aus Supermärkten bekannten Phenylalanin gemachte Parathormon zeigt als "Kranz von Fetten) an, daß genügend Bau- und Brennstoff vorhanden ist, daß sowohl Synthese von Bindegewebe als auch Verbrennen an Bewegung möglich ist. Das ist das Prinzip des Kochens der Wirbeltiere. das Lösen von Calcium und Phosphat erfolgt an Licht und Kälte (angezeigt meines Erachtes durch das an das Phenylalanin angefügte Jod, so meine Vermutung) - es macht wenig Sinn, an Kälte den Weg der Synthese zu gehen: das Wachstumshormon ist jetzt also erst einmal ein Demontagehormon, weitere Voraussetzung ist die Einwirkung von Licht, die die Gefahr von Sauerstoffradikalen birgt. Diese "Kälte" entsteht im Menschen nach Abschluss einer Periode der Fortpflanzung - beim Mann also tendenziell "öfter" als bei der Frau, deren Tempertur sich in fruchtbarer Zeit einmal pro Monat erhöht - so erkläre ich mir - mit wenigen weiteren Gedankenschritten Stimmbruch und hohen Frauenstimme - konsequent ganz in der Nähe der Schilddrüse.
Kälte sorgt für die Auflösung des in diesem Moment als Kreidepanzers zu sehenden Knochens - während die Wärme der körperlichen - oder geistigen - Bewegung und Regsamkeit dann, danach für die Einlagerung sorgt - kohärent zum Zusammenhang mit von Wärme verursachten Sauerstoffradikalen als Grund der Einlagerung in den "Kreidepanzer" ist die Alkaliziät der knochen bildenen "Phosphatase": die alkalischen OHminus Moleküle sehe ich als von Licht und Körperwärme radikalisierten Sauerstoff.
Mein Merkverss lautet also: Kälte sorgt für Auslagerung, Wärme für Einlagerung.
Dabei sehe ich den Muskelzug der körperlichen Bewegung als eine über die Nerven vermittelte Simulation von Lichteinwirkung, die also für die Auslagerung, für die Auflösung sorgt - das könnte auch dem steuernden, nämlich auf den "Kälte- und Lichtreiz" (ein Aufwachen) mit Bewegung reagieren "müssenden" Kopfmenschen auch als Schmerz vermittelt werden kann.
Umgekehrt erfolgt dasWiedereinlagern per Wärme, die tendenziell bei Ausbleiben von Muskelarbeit auch durch "Fieber" erfolgen kann. Ein aus der Belletristik vielleicht bekanntes "weißes Herz" wäre also eines, das sich auf die Herstellung von Wärme beschränkt, was zur ammonitenhaften Einlagerung von Kalk in einen Panzer gegen Licht und Wärme (hier allerdings die selbstgemachte..) führt (also inbesondere von starker Lichteinwirkung und Vitaminmangel begünstigt werden könnte - und möglicherweise auch von Sattheit...).