Klimawandel und Evolution: von der Wichtigkeit der angemessenen Temperatur


Die Rolle der Temperatur der Meere

siehe auch mein Text zur globalen Erwärmung

 

Die Löslichkeit von O2 (Sauerstoff) und CO2 (Kohlendioxid) sinkt mit steigender Temperatur - was zum Beispiel die aufsteigenden Blasen bei Öffnen von Flaschen des oft auch "Sprudel" geheissenen Mineralwassers bzw. von Limonade erklärt.

So spielt es sicherlich für das im menschlichen Köper kursierende Blut eine wichtige Rolle wie genau die Körpertempertur sich insbesondere gerade verändert. Sinkt die Temperatur, wird das Blut kälter, löst sich O2 weniger schnell im Blut - was z.B. erklären könnte, dass bei Hitze und Schwüle das Atmen schwer fällt - meiner Vermutung nach soll bei durch äußerer Wärme verringertem Verbrauch (also geringerem Einatmungsbedarf) das im Blut nach Verbrennung als H2CO3 - aber auch als an rote Blutkörperchen gebundenes CO2 und wohl auch als frei im But gelöstes CO2 länger - und zwar durch längeres Ausatmen - im Blut gehalten werden, weil es dort als wertvoller Puffer für unverbrauchten Treibstoff ("Gib ihm Saures!") nämlich H+-Ionen dienen muss. Dabei könnte - je erwärmter das Blut ist - es desto schwieriger sein, das O2 zum Verbrauchsort diffundieren zu lassen - vielleicht ein Grund, warum die Warmblütigkeit in der Entwicklung hin zum Säugetier gescheut wurde und gerade in einem warmen Klima - dem "Jurassic Park" der Saurier - diese gegenüber den Säugetieren im Vorteil waren und damals erfolrgreicher waren.

Die Warmblütigkeit war also in einer Zeit der Erwärmung, einer Warmzeit, nicht ohne weiteres besser - nämlich bzgl. des Muskelumsatzes, der Kraft und Bewegung wohl nicht von Vorteil. Hinzu mußte ein zweiter, ebenso wichtiger Faktor treten - nämlich eine "Beschäftigung" für die Zeit der Arbeits- und Bewegunslosigkeit - das war paradoxerweise das "Schwitzen". Immer dann - so meine Anschauung - wenn wegen zu großer äußerer Wärme die Löslichkeit von Sauerstoff eingeschränkt war - vielleicht kann so die Existenz verschiedener roter Blutkörperchen erklärte werden, insbesondere des Myoglobins der Muskeln - immer dann, wenn die Hitze den Warmblütler zur Untätigkeit verdammte, ging dieser über zu Syntheseleistungen, die mit einer geringen Löslichkeit von O2 vereinbar waren, mit einem langsameren Verbrauch an O2 - nämlich zur Schweißproduktion, aus der dann per "Ausbau" die Säugetierdrüsen Bust und Prostata entstanden.

Welche Rolle also das Klima sogar für die Evolution vom Saurier zum Menschen hin gespielt haben könnte, wird deutlich.

Das Aussterben der Dinosaurier erkläre ich hinmit nicht mit Meteoriteneinschalg oder ähnlichen "Wundern" sondern mit dem Übergang von einer Zeit der gemäßigten Wärme zu einer klaren Wüstenhitze bzw. Kälte der Eiszeit.
In beiden Situationen sind Kaltblütigkeit von Nachteil: an klarer Wüstensonne muß von der Sonne radikalisierter Sauerstoff sehr schnell verbraucht werden - wer mit Zahnweh einmal am Strand das Sonnenbaden versucht hat, weiß was harte Sonne an entzündetem Zahn zum Beispiel anrichtn kann - was aber durch mit solcher Sonne verbundener hoher äußerer Wärme und damit geringere Sauerstoffversorgung "nicht geht". Die Eidechse geht über zu Sonnenbaden, also zu Regungslosigkeit - wieowohl sie als "wieselflinke" Echse nicht die Behäbigkeit der Dinosaurrier aufweist. Also durch ihren Verzicht auf Knochenlänge und Gewicht durchaus dazu "gebaut" ist, durch schnelle Bewegung, O2 rasch zu verbrennen - anders als die eher träge sich bewegenden Dinosaurier (die fauchende Drachen hätten werden sollen: enorme Mengen von Sauerstoff müssen auch verbrannt werden - doch quillt dieser Sauerstoff wie träges, dickes Heizöl durch die Leitungen - und müßte - so machen es Säuger und Georg der Drachentöter - abgefackelt werden: durch Erzeugung von Körperwärme - paradoxerweise gerade in einer Zeit starker Sonneneinstrahlung - ein Problem, aus dem nru die "Erfindung" des Schwitzens und der Tränen führte. Auch nicht schlicht in diesem Zusammenhang die Verknüpfung Churchills in dem Weltkriegs-Slogan von "blood, sweat and tears".
Und was ich noch mit einbauen möchte: nicht nur mit Drüsenproduktion kann während des Stillhaltenmüssens bei Unmöglichkeit von Blitzkrieg ein an der Sonne "ozonisierender" Sauerstoff entsorgt werden und zwar gewinnbringend bis hin zur Babynahrung - sondern auch mit der Erzeugung von Klugheit, nämlich dem Verbrauch nicht in winzigen Hirnen von Dinosaurrieren sondern vor allem im frühren Embryonalstadium relativ riesigen Zentralhirnen. Ich möchte also der Frage nachgehen, welcher zeitlichen Situation - auch in der Abfolge verschiedener Klimata in der Entwicklung hin zum Menschen - das Embryonalstadium entspricht, in dem Kopf und Hirn - beim Menschen wie beim Huhn - eine "Übergröße" aufweist.

Auffällig finde ich das Verhalten des auf dem isolierten Kontinent Australien zu Sprungkraft gekommenen Känguruhs - diese suchen zur Mittagszeit schattige Bäume auf, unter denen die Jungen den Schweiß der Mütter auflecken. Das wird mit der kühlenden Wirkung des verdunstenden Schweißes erklärt - warum aber dann das Auflecken (das mir wie ein Vorstadium des Breastfeeding vokommt). Ich sehe in der Schweißproduktion als solcher wie oben dargestellt denWEg, wie an der Hitze und an der von Wolen ungebremsten radikalisierter Sauerstoff verbrannt und per Wasserfilm auch nutzbringend in Sonnenschutz-"Creme" (Säuremantel der Haut) umgesetzt wird.

Gerade in dieser Wüstensituation aber reichte diese Drüsenproduktion nicht mehr aus - es kam "post-australisch" zur Entwicklung eines "Kopfes", der statt der Drüsen diese Entsorgungleistung erbrachte und dabei - allerdings in Immobilität , "im Schatten" neben der blossen Entsorgung eine weitere neue, innovative, nutzbringende Leistung vollbrachte - intelligentes Nachdenken, in einem "Siesta-Traum" wurde Geschehenes erst zum Erlebnis, wurde nämlich abgespeichert und erinnert. Das heisst nun für mich - überproportionale Kopfgröße des Embryos spiegelt eine kritische Zeit. der Embryo muss sich also wie in Wüstensonne mit stark radikalisiertem Sauerstoff auseinandersetzten, der aber an größerer Körperwärme - es könnte sich also um die Zeit des Übergangs vo Kalt- zum Warmblütler handeln - ja, richtig: Vogel und Mensch gleichen sich hier - wo die vom Embryo selbst erzeugte größerer Körperwärme eben zu dieser disparaten Situation führt, aus der durch blose Drüsenproduktion kein Entkommen mehr ist.