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Das Ich und das Es - physiologisch

oder: die Puppenspieler von Mexico

über die physiologischen Hintergründen des Umgangs mit Personen

Ich gehe aus von der Unterscheidung - die es wohl in jeder Sprache der Erde gibt - zwischen Sache und Person - zwischen "Ich" und "Es". Dabei sehe ich - wahrscheinlich ganz anders als Sigmund Freud - den Unterschied zwischen Ich und Es in der Berechenbarkeit, der Erkennbarkeit des Gegenüber: alles, was ich leicht erkennen und auch berechnend manipulieren kann, ist eine Sache - alles, was eine Eigengesetzlichkeit hat, ist eine Person. In letzter Konsequenz vereinfachend: das Lottoglück ist eine Person, die Puppe ist eine Sache.
Wie man sofort sieht, kann also eine z.B. bewußt irrige Abweichung von dieser Kategorisierung ein "für viele" absonderliches Verhalten erklären: so das Spiel des Kindes mit der Puppe, so das Spiel des Erwachsenen mit dem Glück: das Kind versucht, den noch als zu kompliziert empfundenen Menschen zur beherrschbaren Sache zu machen. Der süchtige Spieler will vielleicht dem Automaten Leben einhauchen und ihn so zum Partner machen, zum "Go-Lem" - so gesehen ist also das Puppenspiel eine Vorbereitung für das Verstehenkönnen anderer "Ichs", das Glücksspiel eine Verlagerung des - eskapistisch, auf dem Wege der Unterhaltung - z.B. als zu schwierig, zu "stressig" empfundenen Versuches, andere "Ichs" zu verstehen: dass man vom Glück im Stich gelassen wird, ist leichter zu verschmerzen, also von einem Du enttäuscht zu werden.

 

Die Freude am Betrachten eines Fußballspiels, die Wichtigkeit, Sportlern zuzusehen, will ich wie folgt erklären: "einfacher" als das Führen eines Dialogs mit einem zweiten "Ich", einer anderen, unberechenbaren Person, ist es, diese Person bei der Auseinandersetzung mit einem "Es" einer von dieser Person beherrschbaren oder sogar beherrschten Sache zu beobachten.

Die Beobachtung der geschickten (von daher - nicht ohne weiteres einsehbar - die Herkunft des Wortes Schicksal zu erklären, siehe unten) Manipulation im engsten Wortsinn: also des geschickten Umgangs insbesondere mit den Händen, mit dem Körper, die Körperbeherrschung, ist wohl der erste Schritt der Empathie.

Der Reiz des Fußballspiels liegt darin, dass hier per Empathie der Umgang mit einer Sache ("Ball") nachvollzogen werden kann, wie auch Dialoge übers Spielfeld erlebt werden könnnen - ohne selbst mit einer Unberechenbarkeit von Reaktion konfrontiert zu sein.

So gesehen ist der Sport-Beobachter ein Schauspieler, der per allerdings eher passivem Mitgehen, insbesondere die Auseinandersetzung eines anderen Ichs mit einer Sache, einem Es nachvollzieht. Dabei hat "das Spiel" und der "runde Ball" durchaus Unberechenbarkeit (insofern mit dem Glückspiel zu vergleichen), was also das Hineinversetzen in ein ein Es manipulierendes (manipulierend mit dem Fuß...) Ich dem Führen eines Dialogs zum Verwechseln ähnlich macht, letzterem Gegenüber aber ein Einfacheres ist, und deshalb als "Schönste Nebensache" erlebt wird - insbesondere, wenn außerhalb dieser Unterhaltung die Anforderungen und die Wichtigkeit des Sich-Verständigens mit anderen, eigenwilligen Ichs enorm groß sind - so daß oft für die eigene Beschäftigung mit einem "Es" kein Raum bleibt.

Demnach gibt es zwei Extrempositionen: zum einen das Kind, das eine Puppe manipuliert, zjm anderen der "Fan", der ein anderes Ich nur beoachtet und völlig begeistert, empathisch sich 1:1 in die fremde Haut hineinversetzt. Während das Kind - eventuell unbewußt - nicht anerkennt, dass ein fremder Mensch einen eigenen Willen hat (also keine Sache ist) - verneint dies der Fan auf sich bezogen: er verzichtet auf die Beeinflußung des in Rolle Erlebten anderen Ichs, das heisst aber: schreibt dem Menschen "Machtvollkommenheit" zu: im Spiel des Kindes könnte dies die "Königin" sein, die z.B. vor ihrem Spiege  "h "h ..  "h "hdNDEX~1 HTM "h "h >!H #] Yq IM007193.JPG` `!H #] %Iq IM007194.JPG` `!H #] iq IM007195.JPG` `!H #] iq IM007196.JPG` `!H #] %Iq IM007197.JPG` `!H #] iq IM007198.JPG` `!H #] %Iqrwissenschaftlche Berechenbarkeit der "großen Dinge" wie Donner und Schicksal, desto eher werden diese Bewandtnisse personifiziert und Gottheiten zugeschrieben, die Sache also zur Person gemacht (siehe oben: Figur der Majestät, bösen/guten Königin). Entsprechend konnte das Fatum aber auch vom Menschen beeinflußt werden, der dem Schicksal zugestand, wie ein Mensch, also intellgent, also unberechenbar auf die Beeinflußung (das Opfer an die Götter insbesondere) zu reagieren. Wenn Adolf Hitler also von Vorsehung sprach, so war ihm wohl klar, dass diese Vorsehung eine zu manipulierende war.

In Fortsetzung dieses Aufsatzes möchte ich zeigen, dass der Mensch - anders und besser als andere Tiere, etwa Konrad Lorenz' Enten - nicht nur bei der zuschauenden Empathie stehenbleiben muß, sondern sich in verwirrender, da mit Spiegelungen operierenden Manier nicht nur in die Auseinandersetzung eines fremden Ichs mit einem Es hineinversetzen kann - ich möchte zeigen, dass dies mit Schwerpunkt auf dem Visuellen geschieht - sondern weitergeht: der Mensch verrmach sich auch auch in die Auseinandersetzung eines fremden Ichs mit einem andern fremden Ichs - am besten: mit "einem selber" hineinzuversetzen. -Für ein kleines Kind mag die Reaktion einer Bezugspe  "h "h ..  "h "hdFINDER DAT" "h "h index3.htmlNDEX~1 HTM !h "hESOURCEFRK "h "hml0"metapH"rolol.htETAPR~1HTM !h "h@d!H #] iq IM007196.JPG` `!H #] %Iq IM007197.JPG` `!H #] iq IM007198.JPG` `!H #] %Iqhumaner "Ausdruck" zurückkommen, nicht nur ein Apfel).

Erst die "höhere" Befähigung zur Empathie (ich kann mir erklären, warum der jetzt so reagiert) ermöglicht auch das aktive Führen eines inneren Dialogs, also das Denken im engeren Sinne - ich möchte zeigen, dass dies mit Schwerpunkt auf dem akustischen funktioniert.

Dass näindex.htmly_˝TEXTStMl1)dO:;NDEX~1 HTMmetaprolol.htmly_˝TEXTStMl1)jPO::ETAPR~1HTMq IM007194.JPG` `!H #] iq IM007195.JPG` `!H #] iq IM007196.JPG` `!H #] %Iq IM007197.JPG` `!H #] iq IM007198.JPG` `!H #] %Iq IM007199.JPG` `!H #] iq IM007200.JPG` `!H #] %Iq IM007201.JPG` `!H #] iq IM007202.JPG` `!H #] %Iq IM007203.JPG` `!H #] iq IM007204.JPG` `!H #] %Iq IM007197.JPG` `!H #] iq IM007198.JPG` `!H #] %Iql;rt, warum Fußballfans fast alle männlich sind.