Golfstrom und globale Erwärmung

 

 

Neueste Messungen britischer Wissenschaftler ergaben, dass der Golfstrom gegenwärtig an Stärke verliert.

Meine folgenden Überlegungen beruhen auf meiner "Theorie", dass dieses Phänomen - das Abbrechen des Golfstromes - schon mehrere Male die Erde vor dem "Wärmetod", einem venusgleichen Schicksal bewahrt hat:

Schon einige Male - so meine Unterstellung - hat sich die Erde erwärmt, wurde aber durch das eben dadurch verursachte Anhalten des Golfstromes bzw. ähnlicher Strömungen vor zu hoher Erhitzung bewahrt. Ein Abbruch des Golfstromes - so meine Annahme - löste die Eiszeiten aus.

Diese Unterstellung - für die im folgenden Indizien und Beweise gesammelt werden sollen - beruht auf der Annahme, daß Meeresströmungen von der Erdemitte zu den Polen während Zeiten einer Erwärmung für eine gleichmäßige "laue" Temperatur auf der Erde sorgen. So verhindert der Golfstrom ein Zufrieren bzw. Zuschneien der nördlichsten Zonen, verhindert eine Eiszeit.

Nun das Paradoxe: Gerade dann, wenn die Temperatur - heute werden die Treibhausgase dafür verantwortlich gemacht - ansteigt und die Erde droht, in einem Treibhaus zu verdampfen, sorgt ein Abschmelzen der Polkappen für den Notruf an die Feuerwehr: Innerhalb kürzester Zeit beendet das Schmelzen der Polgletscher die Strömung aus dem Süden und knipst so der ständigen Klimaanlage das Licht aus.

Die allmähliche Erwärmung per Treibhausgase, die so plötzlich allein dasteht in ihrem Effekt, die Polkappen abzutauen, schafft es nun plötzlich nicht mehr, das Polareis aufzutauen. Im Gegenteil - das durch die allmähliche Erwärmung per Treibhausgas zunehmen in der feuchten, wärmeren Luft gehaltene Wasser regnet bzw. schneit über den Polargebieten ab. Es kommt so zu einem Umschlag in der Wassertemperatur - und das nun wieder zunehmend kühlere "Nordwasser" vermag zunehmend Kohlendioxid zu speichern - die Treibhausgase nehmen ab, der Temperaturanstieg ist beendet. Die beginnende globale Abkühlung sorgt für eine Verbesserung der Situation in südlicheren bzw. äquatorialeren Gegenden, die durch die globale Erwärmung der Gefahr einer Austrockung bzw. Verwüstung ausgesetzt waren. In polareren Gegenden leben die Nadelwälder als CO2 vernichtende Sauerstoffproduzenten auf, da sienicht mehr mit zunehmender Trockenheit ("Waldbrandgefahr") zu kämpfen haben.

Knackpunkt dieser "heilsamen" Eiszeit könnten die tropischen Wälder sein: weil nämlich diese entsprechend dem Abschneide von Luftfeuchtigkeit über den Polgebieten der Sonneneinstrahlung bar des Wolkenschutzes der Einstrahlung der Sonne preisgegeben sind, besteht hier nach wie vor die Gefahr von Austrocknung und Verwüstung - was dann durch Wegfall von Sauerstoffproduzenten zu einem relativen Anstieg der Treibhausgase, Verringerung der Ozonschicht, weiteren Problem für wolkenschutzlose Vegetation und zuletzt zu einem Ende der Eiszeit führt.

Indizien für einen solchen Ablauf sehe ich in der Existenz der Sahara, in der Zeichnungen prähistorischer Menschen darauf hinweisen, dass diese noch in den Zwischeneiszeiten mit zumindest savannenhafter Vegetation bewachsen war, und in der Tatsache, dass die Humusschicht tropischer Wälder sehr dünn ist - was ich als Anzeichen dafür werte, dass eine üppige Vegetation durch Austrocknung - nämlich vor Einsetzen der Eiszeiten - zerstört wurde und bei Abkühlung durch Eiszeiten wieder neu aufgebaut wurde.

 

Hier noch die Ansichten etablierter Wissenschaftler zum Problem der Verlängsamung des Golfstromes:

- der Golfstrom bewahrt Europa - insbesondere die britischen Inseln - vor einer Abkühlung un Vergletscherung

- ein Antrieb des Golfstromes besteht darin, daß das aus den tropischen Breiten herangeführte Wasser südlich Grönlands abkühlt und dort absinkt

- dieses Absinken habe sich auf ein Viertel der üblichen Stärke verringert

- nach Ansicht von Wissenschaftlern könnte diese Abschwächung, für die die das "global warming" verantwortlich gemacht wird, schon in den nächsten Jahren, Jahrzehnten zu einem Sturz der Temperaturen in Großbritannien und Nordwesteuropa führen

- die Messungen des Golfstromes wurden von Peter Wadhams, Professor für Ozeanologie an der Universtiät von Cambridge vorgenommen, mittels U-Booten der Royal Navy. "Gigantische Kamine", in denen das gekühlte Wasser auf eine Tiefe von 3 km hinabsank, seien innerhalb der letzten Jahre plötzlich verschwunden. Das könne schwerwiegende Folgen für Großbritannien haben, das auf derselben Breite wie Sibirien liege. Durch den Golfstrom werde Großbritannien um 5 bis 8 Grad erwärmt. Setze sich die Entwicklung fort, führe dies zu einem vollständigen Abtauern der arktischen Eiskappe schon um 2020, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bis ca. 2080. Messungen aus dem U-Boot hätten eine Abnahme der Dicke des Polareises auf 46% der in den 80er Jahren gemessenen Stärke gezeigt. Der Vorgang des Absinkens wurde in der Gegen des sogenannten Odden Eisschelfs untersucht. Hierbei handelt es sich um eine Eisfeld, das von Grönland aus im Winter in den Atlantik hinauswächst und dort die Wassermassen des Golfstromes abkühlt. Wenn das Wasser gefriert, geht das darin enthaltene Salz nicht in das Eis über, sondern wird in das umgebende Wasser gedrückt, das also nicht nur durch die Abkühlung, sondern durch den höheren Salzgehalt, die dadurch verursachte höhere Dichte, nach unten sinkt. Dieses Hinauswachsen der Eisfläche sei aber zuletzt 1997 in voller Stärke beobachtet worden. Zuletzt seien von den damals 9 bis 12 festgestellten "Kaminen" nur noch 2 beobachtet worden, deren Stärke nicht mehr zu einem Absinken der Wassermassen ausgereichte habe, so der Wissenschaftler auf einer Konferenz der European Geosciences Union in Wien. Es sei jedoch schwierig, von den Festellungen am Odden Eisfeld auf die Gesamtentwicklung in der Polargegend zu schließen.

Eine Möglichkeit, so Wadham, sei, daß Europa sich abkühlt, während es auf der übrigen Welt wärmer werde. Mit Wetterextremen sei zu rechnen.

 

Im folgenden meine "These", dass Wetterextrem das geringe Übel darstellen, gegenüber einer durch Eiszeiten verursachten - so meine Unterstellung - tektonischen Tätigkeit der Erdoberfläche.

So ist mir aufgefallen, dass die von Wegener "entdeckte" Kontinenalverschiebung erst im Erdzeitalter des Jura einsetzte.

Zuvor herrschte offenbar lange Zeit "Ruhe".

Nun meine Überlegung, dass schon eine geringe Veränderung in der Eisdecke durch Abschmelzen oder Zufrieren bzw. durch Zunahme bzw. Abnahme des Meeresspiegels dazu führen kann, dass sich Spalten öffnen, und unter der nur wenige km starken erkalteten Erdplatte sehr heiße Magmaströmungen für weiteren Anschub sorgen.

Die globale Erwärmung könnte demnach feine Löcher in der Erdkruste verursachen, durch die sich dann Magma den Weg bahnt und zum eigentlichen Antrieb der Kontinentalverschiebung wird.

Die globale Erwärmung könnte so also ach für Erdbeben und Tsunamis verantwortlich gemachtw werden.

Eine durch instabilere, bzw. dynamischeres "Leben" auf der Erde - beginnend in der Zeit der vielfressenden Saurier - verursachte Instabilität der Atmosphäre und der Meere und der Eisschilde könnte den Beginn der Kontinentalverschiebung "ausgerechnet" in der Zeit des Jura erklären.

 

Quellen:

Homepage von Peter Wadhams
http://www.sams.ac.uk/research/polar%20physics/peter/

Eintrag zu Peter Wadhams in Wikipedia
http://en.wikipedia.org/wiki/Peter_Wadhams

http://www.abendblatt.de/daten/2005/05/10/431428.html
"Forscher sorgen sich um Europas Heizung"
Beitrag vom 28. 1. 2006 von Katrin Nürnberger für "Abendblatt"

http://www.timesonline.co.uk/article/0,,2087-1602579,00.html
The Sunday Times, May 08, 2005 "Britain faces big chill as ocean current slows", von Jonathan Leake, Science Editor

http://www.guardian.co.uk/climatechange/story/0,12374,1083419,00.html
"Will global warming trigger a new ice age?" von Bill McGuire, für The Guardian vom 13. November 2003

http://www.ecop.info/deutsch/d-klima.htm
Das Schmelzwasser der schwindenden Gletscher mache sich nicht in den Ozeanen bemerkbar - während das Eis des Nordpols abtaue und der Nordpol bald eisfrei sei, sei dies in der Antarktis nicht der Fall - eventuell also ein gegenläufige Entwicklung von Nord- und Südpolareis.

Frage: Zunahme von Feuchtigkeit in der Atmosphäre? Deswegen "einstürzende Hallen" unter unerwartet "schwerem" Schnee ??

 

Bericht der Wochenzeitschrift "Focus", Februar 2006
Steht der Erde ein ökologischer Super-Gau bevor?
http://bildung.focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=23355
Untersuchungen ergaben, dass der oben beschriebene plötzliche Klimawechsel bereits einmal vor rund 55 Millionen Jahren geschah. Damals sei das Treibhausgas CO2 nicht aus Autoauspuffen, sondern aus Vulkanen in die Atmosphäre gelangt. Herausfanden dies die Meeresforscher Flavia Nunes und Richard Norris von der Cripps Institution of Oceanography der University of California
Die Erwärmung betrug damals vier bis sieben Grad, der Umschwung des Klimas - ausgelöst durch ein Halt der warmen Meeresströmung zum Nordpol - erfolgte innerhalb nur 5000 Jahren - die Wissenschaftler halten aber auch einen noch viel kürzeren Zeitraum für möglich.

Erst nach 20 000 Jahren sei das Klima in den früheren Zustand zurückgekehrt.

Allerdings - was für meine oben beschriebene Vermutung spricht, es handle sich beim Golfstrom nur um einen unter vielen möglichen von Temperaturausgleich bei "polar-äquatorialen Kalt-Wärme-Differenzen" - betraf die vor 55 Millionen eingetretene Wandlung eine Meereesströmung
auf der Südhalbkugel der Erde. Diese kamen zum Halt.

Jedoch - auf der Nordhalbkugel enstanden neue Strömungen. Wenn ich den Bericht des Focus richtig verstanden habe, sorgten diese Strömungen neubeginnend für eine Erwärmung der nördlichen Bereiche der Nordhalbkugel - man könnte darin die Entstehung des Golfstromes vermuten. Wenn also die Annahme zutrifft, ein durch globale Erwärmung eintretender Halt der Meeres-Ausgleichsströmungen (sprich: Golfstrom macht die Kappe warm...der Kühlschrank droht aufzutauen - aber: "Halt!", dann Eiszeit) sei vor 55 Millionen Jahren eingetreten, wurde durch das Entstehen einer warmen "Golfströmung" auf der Nordhalbkugel eine Erwärmung ausgelöst und jedenfalls dort eine Eiszeit verhindert. Warum kam es dann aber nicht zu einer Fortsetzung der globalen Erwärmung ("heading for Venus - the final countdown")? Möglicherweise, weil die Antarktis abkühlte und durch Herausnahme von Wolkenwasser aus der Atmosphäre per Schneefall zwar für Verwüstung in den Subtropen - Saurier jetzt ohne Chancen unter freiem Himmel, Privilegierung behaarter Säuger in gemäßigten nördlichen Breiten, Stichwort: mehr als Känguruhs) - jedoch auch für einen freien Himmel und so für Abkühlung sorgte?

Eine weitere Annahme, die sich aus der Entdeckung, auf der Südhalbkugel sei die Ausgleichsströmung ("pro globale Erwärmung, heading for Venus") zum Erliegen gekommen, dafür sei aber im Norden sei eine golfstromartige Ausgleichströmung entstanden, ginge dahin, dass immer dann, wenn auf einer Halbkugel die Ausgleichsströmungen abrupt abbrechen es zu einer Rückkehr zu Temperaturkonstrasten zwischen Äquator- und betroffener Polarzone kommt, immer dann also eine Ausgleichsströmung wieder "Chancen" hat, solche Gegensätze auszugleichen. Eine "Nordpol-Südpol-Schaukel" könnte also bei Vereisung einer "Seite" für eine Erwärmung der anderen sorgen und so eine Vereisung des Planeten verhindern (die vor dem Schicksal nicht der Venus, sondern des Mars' bewahren. Im übrigen würde dies die vitale Rolle der Meere und Wassermassen für das Erdschicksal zeigen, über die eben Mars und Venus - womöglich "nicht mehr" verfügen).

Diese "Polar-Schaukel" könnte - durch Auflagern und Abschmelzen von Eismassen - auch für die Wegner'sche Kontinenatlbewegung bzw. für Vulkanismus zu bestimmten Zeiten der Erdgeschichte verantwortlich sein.

Womit sich die Wissenschaftler Nunes und Morris auseinandersetzten, sind jedoch die Folgen der Erwärmung im Norden für die Lebenswelt der Tiere und Pflanzen. Es sei plätzlich "ungewöhnlich warmes Wasser in die Tiefsee" gelangt, habe am Grund gefrorene Methanhydrate zum Schmelzen gebracht - ein potetenes Treibhausgas - zudem Ursache für ein Artensterben. Vor allem an Land seien bestimmte Arten ausgestorben. Profitiert hätten frühe Primaten sowie die Urpferde, die über nun eisfreie Territorien der Nordhalbkugel nach Amerika und Europa eingwandert seien.

 

Als Nachwort

"... Und wir hörten die Ermahnung, dass uns unsere Kinder dereinst vorwerfen werden, wir hätten Erdöl, Kohle und Gas rücksichtslos verströmt, statt die Atomkraft solange zu nutzen, bis ausreichend regenerative Energien zur Verfügung gestanden hätten." Tobias Engelsing, Südkurier vom 14.2.2006, in seinem Bericht über einen Besuch der Bodensee-Region des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger.

Diesem Statement möchte ich hinzufügen, daß - angenommen, Vulkanismus und Kontinentalbewegungen bzw. Anwachsen und Sinken der Meeresspiegel sei von - heute anthropogen bestimmtem - Klima verursacht, daß es in bezug auf die Atomkraft nur ein Entweder-Oder gibt: Entweder per "totaler" Atomkraft wird versucht, das Treibhausgas in der Atmosphäre zu verhindern und bei in solchem Fall angenommener "ruhiger" Tektonik der Atommüll sicher "versenkt" oder aber es wird weiterhin per Treibhausgas die Atmosphäre aufgeheizt - dann scheint es "witzigerweise" die bessere Lösung zu sein, ganz auf Atomkraft bzw. Endlagerung zu verzichten, da durch den verursachten Klimawandel mit plötzlicher, möglicherweise nicht vorherzusenden "Erdbewegungen" zu rechnen ist
 
 

 

 

 

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