Big Bang und
bigger bangs
Dies ist ein Text, den ich anläßlich des "A Bigger Bang" getauften, 2006 erschienenen Albums der Rolling Stones geschrieben habe. Dargelegt ist mein Glaube zur Entstehung des Universums. (Zum Titel passend und ebenfalls 2006 erschienen: "An other cup" von Cat Stevens, just as a reminder...)
Die Illustration auf dem Cover der Rolling Stones trifft zu: ich glaube nämlich, dass es zu einem Big Bang kam, als sich eine kritische Masse von Materie gebildet hatte, und zwar durch eine Störung, eines Staus eines sich mit Überlichtgeschwindigkeit bewegenden Feldes von Teilchen. (die Möglichkeit von Überlichtgeschwindigkeit wird in der Wissenschaft wohl nur in Andeutungen diskutiert, z.B. schrieb Giovanni Dodigli in seinem lesenswerten, 1915 (!) erschienenen populärwissenschaftlichen Buch "Strahlende Materie", S. 48, zur Lichtgeschwindigkeit: "...und alle Anzeichen sprechen dafür, daß dies die größtmögliche im Weltall überhaupt ist." - die Formulierung läßt also zumindest ein "außerhalb des Weltalls" zu - und dies ist hier von mir gemeint: vor Entstehung des Weltalls ist außerhalb des Weltalls in diesem Sinne. Darüber halte ich aber auch in diesem Weltallt eine Überlichtgeschwindigkeit für möglich und möchte damit die Existenz der Schwarzen Löcher erklären.)
Es kam nach dieser meiner Anschauung vor dem Urknall zu einer Ansammlung einer bestimmten Menge von Teilchen in einer sie umgebenden überlichtschnellen Strömung. Als sich durch Einfangen immer weiterer überlichtschneller Partikel ein "zu großer" Klumpen gebildet hatte, konnte dieser der ihn umgebenden überlichtschnellen Strömung nicht mehr standhalten und barst - flog in "unendlich" viele, "unendlich" kleine Stücke auseinander - die alle für sich wiederum stabil sind bzw. wiederum durch Agglomeration stabile Teilchen bilden können, die eine gewisse Zeit lang der auf sie allerdings weiterhin Einfluß nehmenden überlichtschnellen Strömung standhalten. Dabei ist das Akkumulieren von Teilchen durchaus mit der Bildung von Sandinseln in Windschatten von Dünen vergleichbar.
Das expandierende Universum sehe ich dabei als ein mit Lichtgeschwindigkeit fortschreitendes Auseinanderfliegen dieser kritischen Masse des Big Bang. Für möglich halte ich, dass die Grösse der Lichtgeschwindigkeit von der Menge dieser kritischen Masse festgelegt wird, die wiederum von der spezifischen Überlichtgeschwindigkeit der sie umgebenden Überlichtgeschwindigkeitsströmung abhängt - denn alle beteiligten Welten sind als miteinander verbunden anzusehen und deswegen als voneinander abhängig.
Neu an diesem Glauben ist die Banalität des Überlichtschnellen - denn in der Einstein'schen Welt nach 1910 gibt es keine Überlichtgeschwindkeit. Nach meinem Glauben gibt es die Überlichtgeschwindigkeit nicht nur, sondern sie ist eine Alltäglichkeit: es gibt unterschiedliche Überlichtgeschwindigkeiten - die auch tatsächlich spürbar sind hier in dieser Welt: im Phänomen nämlich von zeitlicher Abfolge von Reihenfolge, die erst die Existenz dieser, der hiesigen Welt als Raum möglich macht. Auch das Phänomen "Zufall" beruht auf dieser Überlichtgeschwindigkeit: da wir keinen Einblick in diese überlichtschnellen Vorgänge haben können, wird nur deren Effekt hier in dieser Welt zur Wirklichkeit: ob ein Münzenwurf Kopf oder Zahl zeigt, hängt davon ab, welche Seite "ein bißchen" eher in Verbindung treten konnte mit dem Überlichtschnellen. Die "spukhafte Fernwirkung", von der Einstein sprach, hat also nichts Gespenstisches, sondern ist als Verknüpfung zweier Vorgänge im Überlichtschnellen zu betrachten. Das zwei unterschiedliche Körper sich simultan bewegen, ist etwas Banales. Dass zwei unterschiedliche Körper überlichtschnell miteinander kommunizieren können, gilt als phantastisch, unglaublich ist aber bewiesene Tatsache - die Laserforschung kann beweisen, dass aus einem Photon gebildete Zwillinge "gleichzeitig" dieselbe Bewegung ausführen, also sozusagen denselben Gedanken zur selben Zeit haben. Was demnach allerdings nach wie vor auszuschließen ist, ist die Annahme ein- und dasselbe Objekt könne sein und nicht sein - oder auch: es seien Zeitreisen möglich: das geht nicht. Weil auch das Überlichtschnelle die Reihenfolge kennt. An ein- und demselben Objekt kann immer nur ein Vorgang greifen. Was danach kommt, kommt danach.
Nach meinem Glauben ist auch der Titel "A Bigger Bang" zutreffend (nicht nur die Grafik auf dem Cover). Meines Erachtens kommt die Entstehung eines Universums nämlich unendlich oft vor. und ist ein ganz normaler Vorgang. Es ist deshalb völlig in Ordnung neben "Big Bangs" auch "Bigger Bangs" anzunehmen - wiewohl ein "Biggest Bang" nur als Weltrekord gedacht werden kann - viele Bangs werden versuchen, dieselbe Leistung zu liefern.
Dieses unsere Universum soll demnach also nur eines von unendlich vielen sein - von bereits gewesenen, existierenden und kommenden. Unser Universum ist meiner Meinung nach nämlich durchaus mit scheinbar ganz anderen "Kugeln" vergleichbar. Der "Big Bang" ist nämlich nach meinem Dafürhalten mit der Entstehung eines "Photons" vergleichbar: Licht und elektromagnetische Wellen bestehen aus "Photonen" - diese haben nach aktueller Anschauung der Physik Teilchen- und Wellencharakter. Das kommt meiner Meinung nach daher, dass ein Photon - wenn es zum Teilchen wird - vereinfacht: in der elektrischen Phase sich befindet, nicht in der magnetischen sozusagen - man spricht von elektromagnetischer Welle - dass ein Photon sich als elektrisches Teilchen immer wieder neu zusammensetzt - deswegen wie oben angesprochen auch nie völlig, zu 100 Prozen, identisch ist mit seinem "vorangegangenen" Teilchen dieser Welle.
Denn die Existenz des Photons ist meines Erachtens mit der Verknüpfung dieser Welt mit der ihr zugrundeliegenden überlichtschnellen Welt zu denken.
Ein Photon sehe ich als Ansammlung verlangsamter, hinter eine überlichtschnellen Strömung zurückbleibender Teilchen. Wie eine Sanddüne sich im Sandsturm bildet - dazu Illustration: Cover "Bridges to Babylon" der Rolling Stones - so auch das Photon in seiner "habhaften" elektrischen Phase, wenn es nach Anschauung der Physik Teilchencharakter hat. Es löst sich sodann auf, um gleich darauf wieder zusammengesetzt zu werden - weil die aufgelösten Teilchen es schaffen, wiederum ein stabiles Agglomerat zu bilden - was dabei unsichtbar ist - was jedoch die Existenz von Lichtbewegung überhaupt erklärt - ist das "zwischenzeitliche" Abtauchen in die überlichtschnelle Strömung - diese kann hier in dieser Welt nur in ihren Auswirkungen, eben in der Reihe der Wellenberge gemessen und festgestellt werden.
Daraus ergibt sich zwanglos dreierlei.
Zum einen: die Relativitätstheorie geht mit dem Problem um, dass Lichtgeschwindigkeit immer konstant ist: ob ich auf einem fahrenden Zugwaggon mit meiner Lichtpistole schiesse oder auf festem Boden, macht keinen Unterschied -. das Licht bewegt sich gleich schnell, die Lichtgeschwindigkeit ist immer gleich. Klar, nach meiner Meinung: denn seinen Antrieb erhält das Licht nicht aus dieser Welt, sondern aus der umgebenden überlichtschnellen Strömung.
Zum anderen gibt es das Phänomen der "Unschärfe": der Aufenhalt von Elektronen, von Photonen kann nicht mit letzter Sicherheit berechnet werden, sondern ist zufällig. Klar nach meiner Meinung: die Teilchen erhalten ihren Antrieb "zur Hälfte" auch aus dem Überlichtschnellen, das sich hier in dieser Welt nur als Reihenfolge feststellen läßt. Was genau wie lange im Überlichtschnellen geschah, kann hier in dieser Welt nicht festgestellt werden.
Interessant auch die Frage, wie weit das Denken "zufällig" ist, also wohl dann mit der dem "Big Bang" zugrundeliegenden Überlichtschnellen in Verbindung steht.
Wie an der Kreativität der Rolling Stones auch nach über 40 Jahren Bühnenarbeit ablesbar ist, müssen "Big Bang" und "Bigger Bang" miteinander verbunden sein. Beide sind einfach einmalig.
Diese Pointe soll mit "ernstem Hintergrund" ergänzt sein:
Ich war überrascht, zu lernen, dass harte Steine spaltende Strahlung z.B. kurzwellige Röntgenstrahlung, die hohe Frequenz aufweist, nicht nur deshalb stärker als etwa Rotlicht ist, WEIL diese Strahlung mit geringerer Frequenz, also wenigere Male pro Sekunde auf den Felsen auftrifft, sondern vor allem deshalb, weil das einzelne Welltenteilchen, das einzelne Photon über höhere Energie verfügt.
Das überrascht deshalb, weil man irgendwie den "Gerechtigkeitssatz" im Hinterkopf hat des Erhalts der Energie: man stellt sich vor, dass eine Welle, die nur alle Jahre einmal auf den Felsenstrand zurollt, umso höher und mächtiger ist, als Wellen, die 50 Mal pro Minute anbranden - dabei kann es sich nach Intuition nicht um starke Wasserberge handeln, nicht um Big Bangs, sondern zwar kleiner, aber dafür umso fleissiger anbrandende.
Dem ist aber nicht so: die härtere, öfter aufprallende Strahlung besteht zudem noch aus Teilchen, die jedes für sich über höhere Energie (der Masse äquivalenten, nach Einstein) verfügen, als jene Teilchen, die schön fleissig oft antanzen und "acte de présence" leisten.
Was folgt daraus: wie ist es zu erklären, dass die energiereicheren Teilchen zum Ausgleich ihres Energiereichtums nicht langsamer fliegen? --- Konstanz der Lichtgeschwindigkeit. Wie aber ist diese zu erklären?
Mal folgende Annahme: die energiereicheren wie auch die energiearmen tauchen im Wellental ab ins Reich des Überlichtschnellen, um sich dort wieder von nun tatsächlich sehr sehr kleinen Partikeln wieder zu Photonen zurückzukonstituieren und so auch wieder ins Diesseits zurückzukehren. Nur: die energiereicheren halten sich nicht so lange auf damit im Reich des Überlichtschnellen, sind damit als erste wieder zurück: im Diesseits als höhere Frequenz festzustellen. Die niedriegfrequentigen halten sich länger auf - und nun das Verblüffende: sind also als Welle im Überlichtschnellen durchaus schneller als die energiereicheren Partikel. Mit anderen Worten: im Reich des Überlichtschnellen ist durchaus ein Schneller/Langsamer von Wellenbewegungen denkbar.
Wenn nun das menschliche Denken auf solchen Vorgängen im Überlichtschnellen beruht, dann könnte die Wellenlänge beispielsweise einer wahrgenommenen Farbe - oder sogar eines Tones, einer Musiknote - über die "Reihenfolge" des Eintreffens gegenüber umgebender Noten entscheiden.
Wird z.B. im Gitarren-Akkord das hohe C wegen seiner höheren Frequenz gedanklich in der Reihenfolge nach dem "D" eingeordnet, dann könnte das Spitze und Kalte einer Farbe, der emotionale Eindruck dahin zu erklären sein, dass eine zu bewältigende Komplexität, die alarmiert und thrillt, immer durch das "Toppen" eines im Registrieren der Reihenfolge im Überlichtschnellen "zuerst" eingegangenen Signals entsteht. Z.B. Rolling Stones - der Name : ein tiefes O folgt auf ein tiefes O, ein hohes S am Schluss ist nicht zufällig lautlich ein "Hiss", sondern signalisiert dem Hirn, das mit Überlichtgeschwindigkeit operiert, was die Reihenfolge von nur scheinbar simultan Wahrgenommenem anbelangt (Reize, Bilder, Riffs lassen sich gar nicht "auf einmal" erfassen) - und dies IST Denken - dass "danach" noch was kommt: nicht ein Stone, viele Steine, oder noch komplexer: einige, gewisse Steine: "some..." "StoneZZ"... getoppt: das letzteingegange Signal entscheidet über die Kraft des Eindrucks
Dass die Rolling Stones nach 40 Jahren noch immer nicht zur Verfestigung gut notierter Orchestermusik gegriffen haben, ist also ein gutes Zeichen - dass sie sich in ihrem "Zwischenspiel" immer und immer wieder selbst zu verbessern versuchen - und dass Ihnen das gelingt - das beweisen ihre Konzerte.