Netlounge Budget Hotel Guide Apulien
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Foggia, das rnd 300 km von Rom entfernt ist, wurde im Zweiten Weltkrieg bombardiert, von der Altstadt ist aber auch wegen eines Erdbebens 1731 wenig erhalten. Die Stadt ist mit 155 000 Einwohnern das Zentrum des nördlichen Apuliens und wohl seit jeher Zentrum des Weizenanbaus - vielleicht ein Grund, warum hier das "Herz Friedrich II bestattet war". Der Name leitet sich aus dem Wort fovea für Getreidespeicher ab. Mussolini veranlasste mit einer "Weizenschlacht" den Ausbau der Landwirtschaft in Süditalien im großen Stil.
Die aus dem 12. Jahrhundert stammende Kathedrale der Stadt ist teilweise erhalten, erhielt nach dem Erdeben 1731 einen barocken "Überbau".
Foggia liegt an der Autobahn, die an der Adriaküste von Norden kommen bei Foggia gabeln nach Brindisi und noch weiter an den Absatz des Stiefels führt sowie nach Südwesten nach Neapel auf der gegenüberliegenden Seite des Stiefelschafts.
Nordöstlich der Stadt liegt auf einer halbinselförmigen Ausbuchtung der Adreiaküste das Promontorio del Gargano, das heute Nationalpark ist (Parco Nazonale del Gargano). Auch Pilgerfahrten nach San Giovanni Rotondo führen über Foggia. Einen Besuch wert, so Lonely Planet, seien die Städte Troia (siehe unten) und Lucera (siehe unten) in der Nähe.

Es gibt eine lokale Bahn: Ferrroviedel Gargano: www.ferroviedelgargao.com sowie ein Busunternehmen: www.sita-on-line.it Von Neapel nach Foggia fährt CLP in 2 Stunden, 9 Euro, 6 x pro Tag, Tickets im Bus. Eine Zugfahrt von Mailand nach Foggia dauert ca. 7 Stunden und kostet ca. 50 Euro.

 

Der Stadt Troia Nähe Foggia ist ein besonderer Tip bei Lonely Planet, insbesondere die "grandiose" Kathedrale, begonnen 1093, also in der Zeit Frierich II. Sie sei an Schönheit kaum zu überbieten. Es wurden Stilelemente aus Pisa und des Islams miteinander verbunden.

 

Lucera mit ca. 35 000 Einwohnern ist im 4. Jh. vor Christus von den Römern gegründet wurde. Nachdem die Stadt im 13. Jahrhundert fast alle ihre Bewohner durch Abwanderung verloren hatte, erlaubte Friedrich II rund 20 000 sizilianischen Arabern die Ansiedlung und gestattete Glaubensfreiheit und den Bau von Moscheen. Aus der sarazenischen Bevölkerung rekrutierte der Staufer-Kaiser seine Leibgarde. In der Nähe befinden sich die Burgen in Andria, Trani und Foggia. Bereits 1269 wurde unter dem auf die Staufer folgenden Königshaus Anjou die Sarazenen zwangschristianisiert.
Das Kastell ca 15 km nordwestlich von Lucera, das Friedrich II. errichten ließ, sei "eines der schönsten" der apulischen Festungen des Stauferkaisers. 24 Türme umkränzen ein genau gleichseitiges Fünfeck. Der steinerne Esstisch befindet sich seit langem im Dom von Lucera, der als Moschee errichtet durch Karl III von Anjou um 1300 in einen gotischen Dom umgebaut wurde. Zur gleichen Zeit wurden Bauteile des römischen Amphitheaters aus dem 1. Jh. vor Christus östlich der Stadt für den Bau der Chiesa di San Francesco verwendet.

 


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